DFB fordert in der WM-Affäre 6,7 Mill. Euro

Sport / 09.02.2016 • 21:50 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Schwarzach. Fedor Radmann, der frühere Vizepräsident des WM-OK-Teams für 2006 hat eine Zahlungsaufforderung über 6,7 Mill. Euro vom Deutschen Fußball-Bund erhalten. Es handelt sich um die Summe, die der DFB vor der Weltmeisterschaft 2006 auf ein Konto des Weltverbandes FIFA überwiesen hat. Angeblich sollte das Geld zur Rückzahlung eines Darlehens des früheren Adidas-Chefs Robert Louis-Dreyfus verwendet werden. Wohin es tatsächlich floss, ist bisher nicht geklärt. Eine Erklärung von Radmann, wonach auch Franz Beckenbauer eine Zahlungsaufforderung erhalten habe, wurde vom DFB sofort dementiert. Dies habe mit der Rechtsordnung in der Schweiz zu tun, wo Radmann wohnt.