Geismayr will den Heimvorteil nutzen

Sport / 28.07.2016 • 22:02 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Transalp-Sieger Daniel Geismayr aus Dornbirn, im Vorjahr Dritter, peilt auf der M3-Strecke wieder einen Podiumsplatz an. Foto: privat
Transalp-Sieger Daniel Geismayr aus Dornbirn, im Vorjahr Dritter, peilt auf der M3-Strecke wieder einen Podiumsplatz an. Foto: privat

700 Starter beim M3 Montafon Bikemarathon. Heute Village Cross in Schruns.

schruns. Heute, Freitag, erfolgt ab 20 Uhr mit dem M4 Village Cross am Kirchplatz in Schruns der Auftakt zum großen M3-Montafon-Bikemarathon-Wochenende. Beim spektakulären Ausscheidungsrennen sind spannende Duelle vorprogrammiert. Unter anderem messen sich die Vorarlberger Elias Hagspiel, Hannes Metzler, Maximilian Pettinger oder Pius Ilg mit dem Doppel-Weltmeister Daniel Federspiel (T) auf der rasanten Fahrt über Treppen, Hindernisse und durch enge Kurven. Am Samstag starten rund 700 Ausdauergeübte auf den verschiedenen Distanzen des Langstreckenbewerbs. Der M3 fordert die Biker mit 130 Kilometern und 4500 Höhenmetern heraus.

Die Veranstalter dürfen sich über den Start des frisch gekürten Transalp-Siegers Daniel Geismayr freuen. Der Dornbirner triumphierte am vergangenen Samstag mit seinem Centurion Vaude Teamkollegen Hermann Pernsteiner (NÖ) nach sieben Etappen über 519 Kilometer und 17.736 Höhenmeter von Imst nach Arco am Gardasee. „Das Etappenrennen hat mich einiges an Kraft gekostet. Aber ich bin gut drauf und sehr motiviert, ein gutes Resultat zu erzielen. Mein Ziel ist es, das Ergebnis aus dem Vorjahr zu toppen“, erklärt der Drittplatzierte von 2015. „Der M3 ist aufgrund der enormen Länge und der vielen Höhenmeter eine der anspruchvollsten Strecken. Die Fahrzeit beträgt beinahe sechs Stunden. Die Kunst ist es, sich die Kraft einzuteilen, denn der letzte Berg ist noch sehr fordernd“, weiß der 26-jährige Bikeprofi. Der Viertplatzierte der Marathon-Weltrangliste betont: „Ich will den Heimvorteil nutzen, aber es wird auf jeden Fall ein Kampf.“ Die Konkurrenz beim Bewerb, der zur UCI Marathon World Series zählt, ist hochkarätig. Unter anderem haben der Siebt- und Neuntplatzierte der Weltrangliste, Frans Claes (Bel) und Jérémy Huguenin (Sui), gemeldet.

Zahlreiche Lokalmatadore

Stark besetzt sind auch die weiteren Bewerbe. Beim M2 über 65 Kilometer und 2400 Höhenmeter trifft der Hittis­auer Elias Hagspiel, kürzlich Dritter bei der österreichischen U-23-Meisterschaft im Cross-Country und im Eliminator, auf den U-23-Vizemeister Fabian Costa und Eliminator-Weltmeister Daniel Federspiel. Die M1-Strecke führt über 40 Kilometer und 1250 Höhenmeter. Hier gehen aus heimischer Sicht der Vorjahressieger Hannes Metzler, der Zweitplatzierte Maximilian Pettinger und Youngster Pius Ilg an den Start. Die Ländle-Nachwuchsfahrer Paula Hämmerle, Luca Strimmer und Tim Greber messen sich auf der M-Fit-Strecke über 29 Kilometer und 500 Höhenmeter. Die Vorarlberger küren auf den verschiedenen Distanzen ihre Landesmeister.

Nachmeldungen sind vor Ort möglich.

Die M3-Strecke ist sehr anspruchsvoll, es wird ein Kampf.

daniel geismayr