Verpatzter Olympiatest

29.07.2016 • 19:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Robin Seidl/Alexander Huber (r.) mussten sich so wie Clemens Doppler/Alexander Horst bei der Rio-Generalprobe mit Rang 17 begnügen. gepa
Robin Seidl/Alexander Huber (r.) mussten sich so wie Clemens Doppler/Alexander Horst bei der Rio-Generalprobe mit Rang 17 begnügen. gepa

Rückschläge für Olympia-Beachvolleyballer Doppler/Horst und Huber/Seidl in Klagenfurt.

Klagenfurt. Die Gruppenphasen des Beachvolleyball-Majors der World Tour in Klagenfurt haben aus österreichischer Sicht ernüchternde Ergebnisse gebracht. Nachdem die drei ÖVV-Damen-Duos am Vortag aus insgesamt neun Matches nur einen Sieg geholt hatten und alle vorzeitig ausgeschieden waren, mussten sich die vier rot-weiß-roten Herren-Paare in insgesamt zwölf Matches mit nur zwei Erfolgen begnügen. Besonders bitter und unerwartet war das sieglose Scheitern von Clemens Doppler/Alexander Horst. Österreichs Nummer-1-Paarung legte eine Woche vor dem Eröffnungsmatch an der Copacabana eine total verpatzte Generalprobe für das Olympia-Turnier hin. Ein 0:2 (-20, -16) im Aufstiegsduell gegen die US-Amerikaner John Hyden/Tri Bourne beendete die Träume der Lokalmatadore. „Ich glaube nicht, dass wir jetzt in ein Tief fallen werden. Wir haben schon alles erlebt. Es war ja nicht in allen Belangen ein Katastrophenturnier, und wir sind routiniert genug, dass wir das in ein paar Stunden oder Tagen verarbeiten werden“, betonte ein enttäuschter Doppler nach dem Aus.

Doch auch das zweite ÖVV-Paar in Rio, Alexander Huber/Robin Seidl, kam nie richtig in Fahrt und musste nach einem 0:2 (-15, -11) gegen die topgesetzten Europameister Aleksandrs Samoilovs/Janis Smedins aus Lettland in der Zwischenrunde die Segel streichen. Huber/Seidl belegten so wie Martin Ermacora/Moritz Pristauz-Telsnigg den 17. Endrang.