Goalie-Tor brachte Remis

31.07.2016 • 18:46 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Piero Minoretti (r.) sorgte mit einem Kopfballtor für die zwischenzeitliche 2:1-Führung der Harder. Foto: lerch
Piero Minoretti (r.) sorgte mit einem Kopfballtor für die zwischenzeitliche 2:1-Führung der Harder. Foto: lerch

Nach einem turbulenten 3:3 musste sich Hard mit nur einem Punkt zufriedengeben.

hard. Das erste Saisonheimspiel für den FC Hard entwickelte sich zu einem regelrechten Krimi. Dabei war die Ländle-Truppe gegen Aufsteiger Salzburger AK von Beginn an die dominante Mannschaft.

Schon in der neunten Minute sorgte Patrick Scherrer mit einem sehenswerten, aber kuriosen Treffer für die Führung der Gastgeber. Im gegnerischen Strafraum legte sich der Außenstürmer den Ball zu hoch in die Luft und setze daraufhin einen spektakulären Fallrückzieher an. Der Torhüter war chancenlos.

Gerade als alle im Waldstadion mit der verdienten Pausenführung rechneten, folgte die kalte Dusche. Wie aus dem Nichts kassierten die Hausherren in der Nachspielzeit noch den Ausgleich. Die Schnellrieder-Elf spielte aber weiter auf drei Punkte und ging durch einen Kopfballtreffer von Piero Minoretti (60.) wieder in Führung.

Unglücklicher Elfmeterpfiff

Den Hardern verweigerte der Schiedsrichter gleich zwei klare Elfmeter (55./72.), dafür zeigte der Spielleiter nach einem Zweikampf auf der Gegenseite auf den Elfmeterpunkt. Zwar wehrte Dominik Lampert den Strafstoß ab, gegen den Nachschuss von Dominik Urmann (69.) war er aber machtlos.

Krimi in der Nachspielzeit

Bis zur Nachspielzeit tat sich nicht viel, diese hatte es dafür in sich. Nach einem unglücklichen, sehr scharf gespielten Rückpass von Deivid Srbulovic rutschte das Leder über den Fuß von Torhüter Lampert und kullerte zum Entsetzen der Heimmannschaft zum 2:3 (90./+2) ins Netz. Das Spiel war aber noch nicht zu Ende. Während der SAK den Matchball (90./+3 – Pfosten) nicht nutzte, sorgte der Unglücksrabe Dominik Lampert nach einem Eckball noch per Kopf für den hochverdienten Ausgleich zum 3:3.

Schiri sorgte für großen Ärger

„Wir ließen so gut wie keine Torchancen der Salzburger zu und stehen trotzdem mit drei Gegentreffern da. Eigentlich hätten wir zwei Elfmeter zugesprochen bekommen müssen. Beim Elfmeter gegen uns waren wir zu unsortiert, weil der Linienrichter einen Wechsel anzeigte. Der Schiedsrichter ignorierte dies und ließ einen schnellen Einwurf in unser Angriffsdrittel zu. Kurzum: Das Schiedsrichtergespann war leider sehr spielentscheidend“, ärgerte sich Hard-Coach Oliver Schnellrieder nach dem Abpfiff.

Das Schiedsrichtergespann war leider spielentscheidend.

Oliver Schnellrieder