Dank Trainer-Schelte auf Platz sechs

15.08.2016 • 18:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ivona Dadic kann zufrieden sein mit ihrer Leistung. Foto: ap
Ivona Dadic kann zufrieden sein mit ihrer Leistung. Foto: ap

Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger hat sich in Weltspitze etabliert.

rio de Janeiro. Der Oberösterreicher überraschte bereits in der Qualifikation mit 65,86 Metern und Platz Zwei. Im Finale brauchte es aber eine Schelte von Trainer Gregor Högler, um auf Touren zu kommen. Nach zwei ungültigen Versuchen bekam Weißhaidinger zu hören: „He Luki, Olympische Spiele sind nur alle vier Jahre, entweder du gibst Gas, oder du lässt es bleiben.“ Darauf nahm der 24-Jährige „sein Herz in die Hand“ und schleuderte den Diskus auf 64,95 m, was Endrang sechs bedeutete. „Es war ein Wettkampf mit allen Facetten, unwahrscheinlich. Um die 65 Meter wollte ich werfen, ich bin super zufrieden“, jubelte der ÖLV-Rekordler.

Platz 21 im Siebenkampf

Siebenkämpferin Ivona Dadic startete ähnlich gut in den Bewerb wie bei ihrem dritten EM-Rang, fiel dann aber zunehmend zurück. Nach vier Bewerben rangierte die 22-Jährige auf Rang 20. Ganz halten konnte sie die Platzierung bis zum Ende nicht, doch immerhin schaute der 21. Gesamtrang heraus.

Marathon-Läuferin Andrea Mayr absolvierte den Olympia-Lauf in 2:41:52 Stunden und belegte im Endklassement den 64. Platz. „Es war so heiß, so hart. Aber ich bin zufrieden“, erklärte Mayr. Für Jennifer Wenth ist die Chance im Vorlauf über 5000 m minimal, die 25-Jährige will aber das Finale erreichen.