Bestleistung „für die neue Heimat“

Sport / 16.08.2016 • 23:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Stolz nach dem Olympiadebüt: Sargis Martirosjan.  Foto: gepa
Stolz nach dem Olympiadebüt: Sargis Martirosjan. Foto: gepa

Enttäuschender Tag für Vadlau und Ogar – Medaillenchancen wohl dahin.

Rio de Janeiro. Einen enttäuschenden Tag erwischten die 470er-Damen Lara Vadlau/Jolanta Ogar. Mit den Plätzen 17, 6 und 14 verspielte das Duo die gute Ausgangsposition für das Medal Race der Top Ten. Als Achte haben Vadlau/Ogar nur mehr theoretische Chancen auf Bronze Die 470er-Herren Matthias Schmid/Florian Reichstädter schlossen den Tag mit einem Wettfahrtsieg ab, qualifizierten sich als Siebte für das Medal Race, wo sie aber keine Medaillenchancen mehr haben. Die 49er Nico Delle Karth/Niko Resch verpassten das Medal Race.

Die Flachwasser-Kanutinnen Yvonne Schuring und Ana Roxana Lehaci haben im Kajak-Zweier über 500 m nach Rang drei im B-Finale Gesamtrang elf belegt. „In der kurzen Zeit haben wir sehr viel erreicht und Teams hinter uns gelassen, die eigentlich auch sehr gut sind“, sagte Schuring. Wasserspringer Constantin Blaha ist im Vorkampf vom 3-m-Brett ausgeschieden. Der 28-Jährige belegte nach dreistündigem Wettkampf unter 29 Konkurrenten nur Rang 27.

Gelungenes Debüt

Gewichtheber Sargis Martirosjan hat die angepeilte persönliche Zweikampfbestleistung in Rio de Janeiro geschafft. Der 29-Jährige stemmte bei seinem Olympiadebüt 389 Kilogramm, womit er in der B-Gruppe der Klasse bis 105 kg Platz drei belegte, im Endklassement steht Platz elf. „Es war ein super Gefühl, dass ich Österreich hier repräsentieren darf, meine neue Heimat. Ich habe eine starke Leistung gezeigt mit drei gültigen Versuchen im Stoßen. Es ist für mich und die Zuschauer super, dass endlich auch wieder ein Österreicher mitkämpfen kann“, meinte der gebürtige Armenier, der erst nach fünf Jahren des Wartens 2014 eingebürgert worden war.