D’Agostino und Hamblin lebten Olympia-Fairplay

17.08.2016 • 20:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Trost nach dem Sturz: Nikki Ham-blin und Abbey D’Agostino. apa
Trost nach dem Sturz: Nikki Ham-blin und Abbey D’Agostino. apa

Rio de Janeiro. Gewinnen ist nicht alles: Im zweiten Halbfinale der Frauen über 5000 Meter halfen sich am Dienstag die Neuseeländerin Nikki Hamblin und US-Athletin Abbey D’Agostino nach einem Sturz ohne Rücksicht auf die eigenen Chancen, das Rennen zu beenden. Hamblin war gestürzt und hatte im Pulk D’Agostino unfreiwillig zu Fall gebracht. D’Agostino habe ihr gesagt, sie müsse aufstehen und weiterlaufen, sagte Hamblin, wie die „Washington Post“ berichtete. „Dieses Mädchen, das ist der olympische Geist.“

D’Agostino zog sich dem Anschein nach eine Knieverletzung zu, setzte – unterstützt von Hamblin – unter Schmerzen ihren Lauf fort. An der Ziellinie fielen sich die beiden in die Arme. Die Rennrichter entschieden, dass beide Läuferinnen beim Finale am Freitag antreten dürfen, meldete die „Post“. Medien und soziale Netzwerke feierten diesen Moment.