Der Aufstieg muss das Ziel sein

17.08.2016 • 20:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Raphael Herburger steht in der Champions Hockey League erstmals für Meister Red Bull Salzburg auf dem Eis.  Foto: gepa
Raphael Herburger steht in der Champions Hockey League erstmals für Meister Red Bull Salzburg auf dem Eis. Foto: gepa

Meister Salzburg, die Vienna Capitals und Linz steigen in die Champions League ein.

Wien. Start für Österreichs Vertreter in der Champions Hockey League (CHL). In der dritten Auflage des europäischen Pokalbewerbes sind wieder Meister Red Bull Salzburg, Vienna Capitals und Black Wings Linz dabei. Als Minimalziel haben sich alle drei den Aufstieg in die nächste Runde vorgenommen. 48 Teams aus 13 europäischen Ländern kämpfen um den Titel, in den ersten beiden Spielzeiten seit der Einführung 2014/2015 gewannen die schwedischen Teams von Lulea und Frölunda.

Buhlen um die Russen

Die skandinavischen Teams dominieren den Wettbewerb klar. Martin Baumann, der Geschäftsführer der CHL, wünscht sich Überraschungen. „Wir brauchen Teams, die die schwedisch-finnische Mauer durchbrechen“, meinte Baumann. Auch deshalb buhlt die CHL um die Clubs aus der osteuropäischen KHL. Wenn die russischen Vereine sich für den neuen Europapokal interessieren würden, gäbe dies einen dringend benötigten Schub.

Auch vor der dritten Saison scheint der Bewerb nicht die gewünschte Relevanz zu haben. Die Macher haben dies erkannt, die Champions Hockey League wird für die Saison 2017/18 von derzeit 48 auf 32 Teilnehmer reduziert. Zudem verlieren die 26 Gründungsmitglieder ihren Fixplatz in der CHL, womit sich künftig etwa auch Red Bull Salzburg sportlich qualifizieren wird müssen.

Bei der diesjährigen Auflage wollen die Red Bulls mit neuem Headcoach und runderneuerter Mannschaft zum dritten Mal in Folge den Aufstieg in das Play-off schaffen. Zwar verlor der EBEL-Champion mit Dominique Heinrich und Konstantin Komarek zwei ÖEHV-Teamspieler, die Neuverpflichtungen stehen jedoch genauso für Qualität. Kapitän Thomas Raffl ist wieder an Bord. Zudem stehen der Dornbirner Raphael Herburger und Teamgoalie Bernhard Starkbaum neu im Kader.

Linz mit vier Ländle-Cracks

Die Black Wings Linz starten heute gegen den Schweizer Meister SC Bern in die CHL. Die Oberösterreicher müssen mit Ex-Dornbirn-Verteidiger Jonathan D’Aversa (hat zu Hause Passprobleme), Stürmer Joal Broda (leichte Gehirnerschütterung) und Rick Schofield (Sperre) wichtige Stützen vorgeben. Mit Dominic Divis, Bernhard Fechtig, Fabio Hofer und Patrick Spannring stehen vier Vorarlberger im Linzer Kader.

Die Vienna Capitals treffen auf Skelleftea AIK aus Schweden und KalPa Kuopio aus Finnland. „Es ist immer eine große Herausforderung, in der CHL zu spielen, weil das Niveau sehr hoch ist“, sagte Neo-Tainer Serge Aubin, der im Sommer Jim Boni beerbte.

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