Wießmeier denkt nur positiv

17.08.2016 • 21:05 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Kann schon wieder lachen: Austrias Julian Wießmeier am Tag nach seiner Operation in München. Foto: Privat
Kann schon wieder lachen: Austrias Julian Wießmeier am Tag nach seiner Operation in München. Foto: Privat

Austria-Spieler darf schon am Wochen­ende das Krankenhaus verlassen.

München. Der Klang seiner Stimme versprüht bereits wieder Optimismus, keine Spur von Gram – und schon gar keine Vorwürfe in Richtung Ante Anic. „Wir haben noch am selben Abend gesprochen, ich habe seine Entschuldigung angenommen. Im Fußball können solche Dinge eben passieren“, sagte Julian Wießmeier im VN-Gespräch. Das Foul selbst habe er noch gar nicht gesehen und „ich bin mir gar nicht sicher, ob ich es jemals sehen möchte“.

Inzwischen ist der 23-Jährige Deutsche operiert und seine Gedanken kreisen schon um die Reha. Die Operation selbst sei gut verlaufen, Schmerzen habe er nicht. Der operative Eingriff war aufgrund des Wadenbeinbruches am rechten Fuß sowie den Bänderrissen am Knöchel inklusive des Syndesmosebandes notwendig geworden. Am Wochenende, so der Mittelfeldspieler der Lustenauer Austria, könne er die Schön Klinik in München-Harlaching verlassen. Vielleicht schon am Freitag, dann „kann ich das Spiel in Innsbruck im Fernsehen mitverfolgen“.

Freundin steht zur Seite

Gefreut hat sich Austrias Top-Torjäger – Wießmeier erzielte in 35 Spielen 20 Treffer für die Grün-Weißen – über die vielen Glückwünsche und natürlich vor allem über die Unterstützung, die er durch die Familie, den Verein, den Trainer und die Mitspieler in den vergangenen Tagen erhalten hat. „Das tut richtig gut“, gibt er zu und spricht dann lieber über sein Comeback. Ohne wirklich zu wissen, wann es soweit sein soll. „Ich freue mich darauf, aber ich lasse mir Zeit. In den nächsten Tagen werde ich für mich entscheiden, wo ich mit der Reha beginnen werde“, sagt Wießmeier im Beisein seiner Freundin Caroline. Sie ist ihm derzeit die größte Stütze und gibt ihm den notwendigen Halt in der fußballlosen Zeit. Und so klingt seine Ansage wie ein Versprechen an die Austria-Fans: „Ich komme gestärkt zurück.“