Als Souvenirjäger auf der Copacabana unterwegs

18.08.2016 • 20:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Mein vorletzter Tag in Rio begann mit einer ausgiebigen Shoppingtour. Da ich meinen Buben und den Kollegen in der Redaktion ein Mitbringsel versprochen hatte, führte mich mein Weg in das nahe liegende Einkaufscenter Rio Sul. Dort findet man alles, was das Herz begehrt. Die vielen Shops bieten Qualitätsmarken zu guten Preisen. Beim Marathon durch die Souvenirläden fand ich aber nicht wirklich, was ich wollte. Etwas typisch Brasilianisches schwebte mir vor, und was käme hier besser infrage, als die berühmten Havaianas. Doch die gibt es in einem Shoppingcenter nur zu überteuerten Preisen, dafür gibt es die beliebten Flip Flops an der Copacabana praktisch an jeder Ecke. Und was dazukommt: Es gehört zum guten Anstand, mit den Verkäufern zu feilschen. Phasenweise erinnerte ich mich dabei an die ersten Urlaube als kleiner Junge mit meinen Eltern in Italien oder der Türkei.

Nach drei Stunden hatte ich genug vom Shoppen. Schließlich wollte ich noch rechtzeitig zu den Leichtathletikbewerben ins Estádio Olímpico kommen, wo Usain Bolt im 200-m-Finale das nächste Kapitel seiner Mission drittes Gold-Triple bei Sommerspielen schreiben möchte. Krönender Abschluss meines letzten Abends in Rio wird dann das Beachvolleyball-Männerfinale an der Copacabana.

Die Auswahl bei den T-Shirts ist riesengroß.  Foto: Privat
Die Auswahl bei den T-Shirts ist riesengroß. Foto: Privat