Automobilcup in Gargellen

19.08.2016 • 21:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Traditionsstrecke in Gargellen ist nach 18 Jahren wieder Station des Automobilcups.

gargellen. (VN-dg) Mit dem Bergrennslalom von Gargellen beendet auch der Vorarlberger Automobilcup am kommenden Wochenende die lange Sommerpause. Der Renn-und-Rallyeclub Vorarlberg (RRCV) probiert es erneut auf der Traditionsstrecke. Bekanntlich zählte das „Steinbock“-Bergrennen von Gargellen von 1966 bis 1968 und dann nochmals 1971 vier Mal zur österreichischen und dann auch zur schweizerischen Bergmeisterschaft. Die Tagessieger hießen der Reihe nach: Michael Weber (Ger/Porsche Carrera), Dieter Quester (BMW-Lola), Xavier Perrot (Sui/Brabham Repco-Formel 2) sowie Erich Breinsberg (Brabham-Rover Formel 5000).

1998 versuchte es der RRCV schon ein Mal mit einem Bergslalom. Die hohen, kaum reduzierbaren Geschwindigkeiten im oberen Streckenabschnitt bewogen die Verantwortlichen um Präsident Josef Hammerer jedoch, von einer dauerhaften Weiterführung abzusehen. 2007 veranstaltete der Frastanzer Dieter Schwarz, Macher der „Ländle-Classic“, mit seinem Team eine Revival-Veranstaltung für historische Fahrzeuge, welche aber nicht mehr wiederholt wurde.

Nach 18 Jahren versucht es nun der RRCV erneut. Hammerer ist überzeugt: „Die Infrastruktur mit dem großen Fahrerlager mitten im Dorf mit besten Hotels und Pensionen bietet einfach die allerbesten Voraussetzungen, und die Streckenführung auf der Traditionsrennstrecke entlang dem Suggadinbach hat es sowieso in sich.“ Favoriten um den Tagessieg sind die beiden aktuellen Cup-Stars Christoph Lampert (TracKing) und Patrik Nickel (Gerent Opel Kadett C).