Bronze weg nach Striptease

Sport / 21.08.2016 • 21:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Mongole Byambarenchin Bayoraa bei seinem Striptease.  Foto: afp
Der Mongole Byambarenchin Bayoraa bei seinem Striptease. Foto: afp

Wütender mongolischer Ringer-Trainer sorgte für Eklat.

Rio de Janeiro. Der Schlusstag der Sommerspiele in Rio hat einen „Strip-Eklat“ gebracht: Aus Protest gegen den Verlust einer sicher geglaubten Bronzemedaille haben sich zwei mongolische Trainer zum Abschluss der Ringer-Wettbewerbe ausgezogen, einer von ihnen bis auf die Unterhose.

Ihr Schützling Mandakhnaran Ganzorig lief angesichts der 7:6-Führung gegen den Usbeken Ikhtiyor Navruzov bereits in den Schlusssekunden des Kampfes in der 65-kg-Klasse jubelnd über die Matte. Usbekistan legte gegen den Ausgang des Duells nach Kampfende erfolgreich Protest ein, Navruzov erhielt nachträglich laut Reglement wegen Unsportlichkeit des Gegner noch einen Punkt zugesprochen und gewann Bronze, da bei Unentschieden die letzte Wertung entscheidet. Der bis dahin noch feiernde Ganzorig sank daraufhin enttäuscht auf die Knie, Trainer Byambarenchin Bayoraa zog Schuhe und Hemd aus und warf sie wutentbrannt vor dem Kampfgericht auf die Matte. Sein Kollege Tsenrenbataar Tsostbayar entkleidete sich fast vollständig.