Double-Double für Farah

Sport / 21.08.2016 • 19:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mo Farah schaffte in Rio wie schon in London das Gold-Double. AFP
Mo Farah schaffte in Rio wie schon in London das Gold-Double. AFP

Brite holt so wie vor vier Jahren in London Gold über 5000 und 10.000 Meter.

Rio de Janeiro. Wie 2012 in London hat Läufer Mohamed Farah auch in Rio de Janeiro das Langstrecken-Double geschafft. Er beendete die 5000 m in 13:03,30 Minuten, nach gleich drei Disqualifikationen ging Silber an den Äthiopier Hagos Gebrhiwet und Bronze an den US-Amerikaner Bernard Lagat. Der 33-jährige Ausnahmeläufer folgte damit auf den Finnen Lasse Viren, der 1972 und 1976 und als Einziger vor ihm diesen Double-Double-Coup geschafft hatte. „Davon träumt jeder Athlet, aber ich kann es nicht glauben“, sagte Farah über die erneut zwei Goldmedaillen im Zeichen der fünf Ringe. „Ich war so lange von meiner Familie weg, ich wusste, ich muss etwas tun für sie. Ich will jetzt nach Hause, meine wunderschönen Kinder sehen und ihnen meine Medaillen um den Hals hängen.“

Sechste Goldene für Felix

Ihre sechste Olympia-Goldmedaille heimste Allyson Felix ein. Mit der US-Staffel gewann sie die 4 x 400 m. Für die 30-jährige Felix war es bereits die neunte Olympia-Medaille, sechs aus Gold und drei aus Silber. Erfolgreicher als Felix sind nur drei Männer: Paavo Nurmi (Finnland) mit zwölf Medaillen, Carl Lewis (USA/10) und Usain Bolt (Jamaika), dessen neun Plaketten alle aus Gold sind.

Kontroversiell war das Rennen über die 800 m bei den Frauen. Es siegte im nationalen Rekord von 1:55,28 Minuten die Südafrikanerin Caster Semenya. Semenya gilt als hyperandrogen, ihr Körper produziert mehr Testosteron als bei Frauen üblich.

Zum Abschluss der Leichtathletikbewerbe hat der Kenianer Eliud Kipchoge den Marathon über 42,195 Kilometer in 2:08:44 Stunden gewonnen. Silber ging an den Äthiopier Feyisa Lilesa und Bronze an Galen Rupp (USA).

Felix ist die erfolgreichste Leichtathletin bei Sommerspielen. AFP
Felix ist die erfolgreichste Leichtathletin bei Sommerspielen. AFP