Kayode schoss Austria ins Glück

25.08.2016 • 21:26 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Austria-Spieler feiern mit ihren Fans den Sieg in Trondheim und den Einzug in die EL-Gruppenphase. Foto: apa
Die Austria-Spieler feiern mit ihren Fans den Sieg in Trondheim und den Einzug in die EL-Gruppenphase. Foto: apa

Dank des 2:1-Sieges in Trondheim stehen die Veilchen nach 2009 und 2011 erneut in der Gruppenphase.

Trondheim. Mehr als zwei Jahre hatte Rosenborg kein Heimspiel mehr verloren. Die Austria aber schaffte die kleine Sensation und fügte den Norwegern mit dem 2:1-Erfolg die erste Niederlage im heimischen Lerkendal-Stadion seit dem 16. Mai 2014 zu. Damit dürfen sich die Wiener über ein Startgeld von 2,4 Millionen Euro freuen.

Rosenborg überließ den Veilchen etwas überraschend die Räume. Nach einigen Halbchancen auf beiden Seiten waren die Wiener dem Tor vor der Pause schließlich näher. Nach einer halben Stunde hatte Rosenborg-Schlussmann Adam Kwarasey bei einem Grünwald-Freistoß Mühe, den Ball über die Latte zu lenken. Nach dem fälligen Eckball verfehlte Kayode das Tor mit einem Kopfball nur knapp.

Nach Wiederanpfiff ging es Schlag auf Schlag. Zunächst konnte sich der starke Almer bei einem Gytkjaer-Heber zum wiederholten Male auszeichnen (55.). Im Gegenzug glückte der Austria das ersehnte Auswärtstor. Alexander Grünwald sprintete in eine Freistoß-Flanke von Raphael Holzhauser und drückte den Ball mit dem Kopf über die Linie (57.). Lange währte die Freude aufseiten der in rot spielenden Wiener nicht. Denn praktisch postwendend wollte Atkinson ein Handspiel von Lukas Rotpuller im Austria-Strafraum gesehen haben und verhängte einen höchst umstrittenen Strafstoß, den Gytkjaer verwandelte (59.).

Ein Konter führte ins Glück

In die darauf folgende Drangperiode der Norweger setzte die Austria den Nadelstich ins Glück. Kayode schloss einen Konter mustergültig ab und erzielte das vorentscheidende zweite Auswärtstor. In weiterer Folge bemühten sich die Norweger, zumindest ihre Serie vor eigenem Publikum zu verlängern, fanden jedoch ein ums andere Mal ihren Meister in Robert Almer („Ich denke, wir haben uns heute verdient qualifiziert“).