Altach will genießen und gebührend dagegenhalten

26.08.2016 • 21:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Den Hammer auspacken wollen Philipp Netzer und Co. heute.
Den Hammer auspacken wollen Philipp Netzer und Co. heute.

Kapitän Philipp Netzer spricht vor dem Sturm-Spiel über den neuen Stellenwert des Klubs.

Altach. „Wir haben uns alles erarbeitet!“ Mit diesen wenigen Worten beschreibt Alt­ach-Kapitän Philipp Netzer das neue Selbstbewusstsein der Mannschaft. Natürlich, erzählt er weiter, das Auftreten sei nun ein ganz anderes. Vor allem im Unterbewusstsein sei man sich nun der Stärke mehr bewusst. Der 31-Jährige, der heute in Graz seinen 100. Bundesliga-Einsatz hat, ist selbst der beste Beweis dafür, dass sich harte Arbeit auszahlt. Früher, so Netzer weiter, sei man als Altach auswärts noch belächelt worden. Allein das letzte Spiel in Wien gegen die Austria hat gezeigt, dass sich diese Wahrnehmung inzwischen grundlegend geändert hat.

Taktisch viel variabler

In Graz dürfen Netzer und Co. heute darauf hoffen, vor ausverkauftem Haus – 16.764 Zuschauer finden in der adaptierten Merkur-Arena Platz – spielen zu dürfen. „Egal wie, es wird ein Hexenkessel“, so Netzer. „Wir wollen die Atmosphäre aufsaugen und genießen – und vor allem dagegenhalten. Für diese Momente arbeiten wir täglich hart.“

Auf die Frage nach dem Unterschied zum Vorjahr, muss Netzer nicht lange überlegen. „Wir können beides: dominant auftreten aber auch abwarten und auf Konter spielen.“ Über das richtige Rezept für heute wollte er jedoch nicht sinnieren. „Wir werden es finden“, verspricht er. Immerhin wartet auch Netzer noch auf seinen ersten Sieg mit Altach in Graz. Und so klingt es wie ein Versprechen, wenn er sagt: „Wir werden Spaß haben.“

Wir haben uns den Respekt ganz hart erarbeitet.

Philipp Netzer