Nur eine Nullnummer im Topspiel

Sport / 28.08.2016 • 23:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die „grüne Wand“ im neuen Rapid-Stadion anlässlich des Salzburg-Spiels.
Die „grüne Wand“ im neuen Rapid-Stadion anlässlich des Salzburg-Spiels.

Altach profitiert von den Spielen der Topteams und bleibt Tabellenzweiter.

Wien. Keine Sieger brachten die Sonntagspiele in der Bundesliga. So verpasste es Meister Salzburg ebenso, in der Tabelle an Cashpoint Altach vorbeizuziehen, wie Rapid oder die Austria.

Im 1500. Bundesliga-Spiel von Rapid stand zunächst ein abwesender Akteur im Mittelpunkt: Eine Stunde vor der Partie verkündeten die Salzburger den Wechsel von Mittelfeldspieler Bernardo zum deutschen Bundesligisten RB Leipzig. Nicht zur Freude von Trainer Oscar Garcia, der im Interview von einem zweiten Liefering sprach. Dennoch wolle er den Verein nicht verlassen, wie der Spanier feststellte. „Es sind einige Spieler schon hiergeblieben und nicht nach Leipzig gegangen, wegen mir und weil sie diese Entscheidung getroffen haben. Ich werde für diese Spieler hierbleiben, sie nicht im Stich lassen und für sie da sein, als wären sie meine eigenen Kinder.“

Anstatt des Brasilianers bot Garcia den 17-jährigen Dayot Upamecano von Beginn an auf. Bei Rapid schied Kapitän Stefan Schwab mit einer Oberschenkelverletzung aus. Sein Teameinsatz ist jetzt in Gefahr. Neben dem Remis im Topduell gab es auch im zweiten Spiel zwischen Ried und der Austria (1:1) ein Unentschieden.

Rapids Joelinton deckt den Ball gegen Dayot Upamecano. Fotos: gepa
Rapids Joelinton deckt den Ball gegen Dayot Upamecano. Fotos: gepa