Lokalmatadore gefordert

31.08.2016 • 19:06 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Das Duell zwischen Schnetzer/Bröll und Fischer/König ist frühestens im Halbfinale möglich. Foto: schwämmle
Das Duell zwischen Schnetzer/Bröll und Fischer/König ist frühestens im Halbfinale möglich. Foto: schwämmle

Das Weltcupturnier am Samstag in Höchst verspricht wieder Radballsport der Extraklasse.

Höchst. (VN-jd) In den letzten Jahren war das Stelldichein der besten Radballteams der Welt in Höchst jeweils der Abschluss des acht Qualifikationsturniere umfassenden UCI-Weltcups. Da in dieser Saison das Finalturnier am 12. November aber im benachbarten Winterthur und anschließend die Weltmeisterschaft (2. bis 4. Dezember) in Stuttgart über die Bühne geht, wurde das Traditionsevent vorverlegt.

Trotz der Terminverlegung hat sich an der Hochkarätigkeit des Starterfeldes nichts geändert. Das Turnier in Höchst genießt seit vielen Jahren einen ausgezeichneten Ruf in der Szene, und so ist es nicht verwunderlich, dass auch diesmal wieder zehn Teams aus der Schweiz, Deutschland, Tschechien, Belgien und Frankreich zu sehen sind.

Im Mittelpunkt wie immer die Auftritte der Protagonisten der heimischen Szene. Mit den Triple-Weltmeistern Patrick Schnetzer/Markus Bröll, dem Duo Simon König/Florian Fischer und den mittels Wildcard an den Start gehenden Fabian Bauer/Simon Schlegel ist der gastgebende ÖAMTC RC Mazda Hagspiel Höchst mit drei Teams beim Heimturnier vertreten.

Während König/Fischer das Auftaktturnier in Großkoschen für sich entschieden, setzten sich Schnetzer/Bröll vor einer Woche bei der vierten Station in Sangershausen durch. Im Finale feierten die Weltmeister der letzten drei Saisonen einen überlegenen 9:1-Erfolg gegen Roman Schneider/Dominik Planzer, Gesamt-Weltcupsieger und Vizeweltmeister 2015.

Beginn der Gruppenspiele ist um 12 Uhr, die Platzierungs- bzw. Finalrunde startet um 18.30 Uhr.

Radball

UCI-Weltcup 2016 Internet: www.radball.at

5. Qualifikationsturnier in der Höchster Rheinauhalle

Der Zeitplan am Samstag, 3. September

12.00 bis ca. 18 Uhr: Gruppenspiele (20 Partien)

18.30 bis ca. 21 Uhr: Platzierungs- und Halbfinalspiele bzw. Finale

Die beiden Halbfinale beginnen um 18.30 Uhr (Erster A gegen Zweiter B) bzw. 18.45 Uhr (Zweiter A gegen Erster B), das Finale um 20.30 Uhr.

Die teilnehmenden Mannschaften

Gruppe A: Patrick Schnetzer/Markus Bröll ÖAMTC RC Mazda Hagspiel Höchst 1

Marcel Waldispühl/Peter Jiricek RC Winterthur/SUI

Martin Struhar/Jan Krejci TJ Sokol Zlin/CZE

Brecht Damen/Niels Dirikx HZG Beringen/BEL

Fabian Bauer/Simon Schlegel ÖAMTC RC Mazda Hagspiel Höchst 3

Gruppe B: Roman Schneider/Dominik Planzer RS Altdorf/SUI

Simon König/Florian Fischer ÖAMTC RC Mazda Hagspiel Höchst 2

Andrej Kydlicek/Josef Reindl TJ Start Pilsen/CZE

Sven Holland-Moritz/Marius Hermanns RSV Schiefbahn/GER

Mathias Seyfried/Thomas Leclerc VC Dorlisheim/FRA

Modus: Der Sieger erhält 50, der Zweite 45, der Dritte und Vierte 40 bzw. 35 Zähler.
Für die Ränge fünf bis zehn gibt es 30, 25, 20, 18, 16 und 14 Punkte.

Termine und Platzierungen der Vorarlberger Teams 2016

1. Turnier in Großkoschen (GER): 1. Simon König/Florian Fischer

3. Martin Lingg/Daniel König

2. Turnier in Ludwigslust (GER): 4. Martin Lingg/Daniel König

3. Turnier in Tokio (JPN): kein Vorarlberger Teilnehmer

4. Turnier in Sangerhausen (GER): 1. Patrick Schnetzer/Markus Bröll

5. Martin Lingg/Daniel König

6. Turnier (24. 9.) in Ailingen (GER): mit Schnetzer/Bröll und König/Fischer

7. Turnier (15. 10.) in St. Gallen (SUI): mit Lingg/König

8. Turnier (29. 10.) in Wendlingen (GER): mit Schnetzer/Bröll und König/Fischer

Zwischenstand nach vier Turnieren Punkte/Turniere

1. Andre Kopp/Manuel Kopp (RVS Obernfeld, GER) 125/3

2. Martin Lingg/Daniel König (RV Dornbirn) 110/3

3. Roman Schneider/Dominik Planzer (RS Altdorf, SUI) 90/2

4. Quentin Seyfried/Benajmin Meyer (VC Dorlisheim, FRA) 73/3

5. Simon König/Florian Fischer (ÖAMTC RC Höchst 2) 50/1

Patrick Schnetzer/Markus Bröll (ÖAMTC RC Höchst 1) 50/1

Marcel Waldispühl/Peter Jiricek (RV Winterthur, SUI) 50/1

12. Andrej Kydlicek/Josef Reindl (TJ Start Pilsen, CZE) 41/2

14. Mathias Seyfried/Thomas Leclerc (VC Dorlisheim, FRA) 36/2

17. Martin Struhar/Jan Krejci (TJ Sokol Zlin, CZE) 34/2

19. Sven Holland-Moritz/Marius Hermanns (RSV Schiefbahn, GER) 25/1

26. Brecht Damen/Niels Dirikx (HZG Beringen/BEL) 14/1

Erklärung: Die Top-8-Teams bei max. vier Turnierteilnahmen qualifizieren sich für das Finale am 12. November in Winterthur (SUI).