Tellerwurf-Gerücht nagt noch an Arnautovic

Sport / 02.09.2016 • 20:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

ÖFB-Offensivmann hat mit der EM noch nicht wirklich abgeschlossen.

Wien. Vor allem eine Geschichte stößt Marko Arnautovic nach wie vor sauer auf – jene, wonach er in Frankreich angeblich Teamkollegen mit einem Teller beworfen habe. Laut dem England-Legionär entspricht dies nicht der Wahrheit. „Dass man so etwas nur erwähnt, macht mich aggressiv. Das ist eine Frechheit, ich will gar nicht mehr darüber reden“, erklärte der Offensivspieler. „Das schwöre ich, so wahr ich hier sitze – da war nie etwas.“

Während Arnautovic beim Gedanken an das Tellerwurf-Gerücht noch immer in Rage gerät, ist für den 27-Jährigen die EM-Analyse aus sportlicher Sicht abgeschlossen. „Jetzt muss ein dicker Punkt kommen und man muss sagen: Das war’s. In der WM-Qualifikation wollen wir wieder etwas Neues schaffen“, meinte der Stoke-Profi im Hinblick auf den bevorstehenden Quali-Auftakt gegen Georgien.

Ein neuer Hintermann

In dem Zusammenhang erinnert der 55-fache Internationale gern an die vergangene EM-Quali, in der souverän der Gruppensieg eingefahren wurde. „Aber in der WM-Quali wird es extrem schwierig, weil nur der Erste fix weiterkommt.“

In Tiflis agiert Arnautovic nach dem Team-Rücktritt von Christian Fuchs auf der linken Seite mit neuem Hintermann. Der Abgang des Kapitäns verwunderte auch den Wiener. „Aber das war seine Entscheidung. Er war ein überragender Spieler für uns.“ Als logischer Ersatz für Fuchs gilt Markus Suttner. „Egal, wer spielt, der Neue wird seine Aufgabe genauso gut machen“, prophezeite Arnautovic.