Sechs Tore, aber kein Sieger

Sport / 25.09.2016 • 20:13 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Viele Torszenen brachte die Schlagerpartie zwischen dem DSV und SW Bregenz. Foto: steurer
Viele Torszenen brachte die Schlagerpartie zwischen dem DSV und SW Bregenz. Foto: steurer

Verdientes 3:3-Unentschieden zwischen
dem Dornbirner SV
und SW Bregenz.

röthis. Vizemeister Dornbirner SV und Westligaabsteiger SW Bregenz gehörten vor dem Saisonstart zum engeren Favoritenkreis um den Meistertitel in der Vorarlberg­liga. Nach knapp zwei Drittel des Herbstdurchganges sind die beiden Klubs von ihren Saisonzielen relativ weit entfernt. Die Haselstauder liegen sechs Punkte hinter Tabellenführer Alberschwende, Bregenz muss zum Spitzenreiter schon neun Zähler wettmachen. Bei der Sonntagsmatinee auf dem Haselstauder Sportplatz boten beide Mannschaften einen tollen Offensivfußball mit spielerischen Glanzlichtern. Das 3:3-Remis half aber keinem der beiden Vereine entscheidend weiter. „Trotz tollen Leistungen werden wir leider nicht belohnt“, war DSV-Coach Luggi Reiner nach dem Schlusspfiff enttäuscht.

Überstrahlt wurde das
Topspiel noch von einem „Zaubertor“. DSV-Mittelfeldspieler Julian Birgfellner (59.) traf mit einem „Hammer“ aus der eigenen Spielhälfte aus rund 60 Metern ins rechte Kreuzeck des Bregenzer Gehäuses. Lange Zeit sah es auch so aus, als ob dieses „Tor des Jahres“ der siegbringende Treffer für die Hausherren wäre. Pech auch für den Dornbirner SV, als Einwechselspieler Paul Hartmann (74.) den Ball an den linken Pfosten knallte.

Tore durch Wechselspieler

Vor der Pause nützte SW-Youngster Elvin Ibrisimovic (32.) einen katastrophalen Abwehrfehler der Reiner-Truppe zur Führung aus. Die Schlussphase hatte es dann in sich: Drei Einwechselspieler traten als Torschützen in Szene. Zuerst machte Teodor Trailovic (88.) den Rückstand wett. Postwendend die Führung für die Haselstauder, als Frank Pereira per Kopfball (89.) der vermeintliche Siegtreffer gelang. Doch „Jolly-Joker“ Hamza Can (92.) rettete für die Schwarz-Weißen mit einem Freistoßtor doch noch einen Punkt. „Wenn man in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielt, muss man mit einem Zähler sicher zufrieden sein“, so SW-Bregenz-Coach Daniel Madlener.

Der Haselstauder Ahmed Caner hatte den Ball im Visier. Foto: steurer
Der Haselstauder Ahmed Caner hatte den Ball im Visier. Foto: steurer