Tirol lässt sich Olympiatraum etwas kosten

Sport / 06.12.2016 • 22:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Innsbruck. Als Entscheidungsgrundlage für eine mögliche Bewerbung Tirols für die Olympischen Winterspiele 2026 soll eine Machbarkeitsstudie für 270.000 Euro in Auftrag gegeben werden. LH Günther Platter (ÖVP) erwartet die Ergebnisse der Studie bis zum Frühsommer 2017. Eine sechsköpfige Jury habe einstimmig die Bietergemeinschaft „Pro Projekt AS+P“ mit den regionalen Projektpartnern Management Center Innsbruck (MCI) und der „Firma Solid – Event, Management und Consulting GmbH“ auf den ersten Platz gereiht, hieß es. Bei den Kosten von 270.000 Euro netto handle es sich um einen Pauschalfestpreis.

Alle für eine Olympia-Bewerbung relevanten Bereiche wie Sportinfrastruktur, Verkehrssituation, Wohnungsfrage, Ökologie und die finanziellen Herausforderungen sollen beleuchtet werden. Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (FI) betonte die Notwendigkeit von ökologisch, ökonomisch sowie sozial nachhaltigen Olympischen Spielen. Das IOC habe mit der „Agenda 2020“ signalisiert, dass man von der Gigantomanie der letzten Jahre weg möchte und sich zukünftig Spiele wünsche, die greifbarer und wieder näher bei den Menschen seien, sagte ÖOC-Präsident Karl Stoss.