Auch Norwegen für Boykott der Sibirien-Rennen

Sport / 22.12.2016 • 19:27 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Oslo. In der Dopingaffäre russischer Biathleten fordern immer mehr Länder, Russland die Austragung des Weltcups in Sibirien im März 2017 zu entziehen. Auch der norwegische Verband hat einen offenen Brief an den Internationalen Biathlonverband (IBU) geschickt. Darin fordert er, künftig keine Wettbewerbe mehr in Russland auszutragen. „Das systematische Doping in Russland schadet unserem Sport sehr“, heißt es in dem Brief. Nun müsse entschlossen gehandelt werden, wolle man nicht vor den Sponsoren, Medien und Biathlon-Fans das Gesicht verlieren.

Der Sportliche Leiter für Biathlon im ÖSV, Markus Gandler, meinte, man dürfe keine Pauschalverdächtigungen aussprechen. „So lange es keine Fakten gibt, darf man niemanden verurteilen“, betonte Gandler.