Die üblichen Verdächtigen spielen die erste Geige

20.01.2017 • 20:11 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Max Franz steht nach seinem Erfolg in Gröden als Favorit beim Hahnenkamm-Abfahrtsklassiker am Start.  Foto: gepa
Max Franz steht nach seinem Erfolg in Gröden als Favorit beim Hahnenkamm-Abfahrtsklassiker am Start. Foto: gepa

Favoritenkreis für Streif-Abfahrt in Kitzbühel inkludiert auch ÖSV-Stars.

Kitzbühel. Einzig Hannes Reichelt hat in den vergangenen zehn Jahren die Streif-Abfahrt für Österreich gewinnen können. Zu wenig für den erfolgsverwöhnten Skifan. Zu wenig auch für die ÖSV-Speed-Herren, die heute mit großer Zuversicht in den Klassiker starten (11.30 Uhr). Max Franz ist nach dem Gröden-Triumph ein Topfavorit, Reichelt will nach 2014 und Matthias Mayer nach dem Super-G-Sieg nachlegen.

Der Favoritenkreis für das Podest in Kitzbühel ist groß, neben den Genannten gehören auch Kjetil Jansrud (Nor) Reichelt, Erik Guay (Can), Dominik Paris (Ita), Patrick Küng und Beat Feuz (Sui), Johan Clarey (Fra) oder Aleksander Aamodt Kilde (Nor) dazu.

Auf Linie sein, Ski laufen lassen

Nicht nur Jansrud fragt sich aber, was die lange Renn-Pause möglicherweise verändert haben könnte. „Es wird interessant sein zu sehen, wer seine Form gehalten hat und wer nicht.“ Reichelt rechnet mit „den üblichen Verdächtigen“, er selbst darf auch ganz nach vorne schielen. „Meine Verfassung passt gut, ich weiß, die Streif liegt mir, vor allem wenn es so eisig ist.“ Die Devise sei, halbwegs auf der Linie zu sein, aber trotzdem den Ski laufen zu lassen.

Vollgepumpt mit Selbstvertrauen wird Franz am Start stehen. Der Kärntner könnte der erste Österreicher seit Reichelt 2015 (Garmisch und Kvitfjell) werden, der zwei Abfahrten en suite gewinnt. Der zusätzliche Linksschwung an der Hausbergkante passt für ihn. „Du nimmst ein bisschen den Speed raus, es ist so auch schnell genug“, sagte der 27-Jährige.