Der Vorsprung sollte reichen

25.01.2017 • 20:06 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Alexis Pinturault: Chancen auf den Weltcup schwinden. Foto: gepa
Alexis Pinturault: Chancen auf den Weltcup schwinden. Foto: gepa

Schladming. 368 Punkte liegt Marcel Hirscher in der Gesamtwertung aktuell vor Henrik Kristoffersen. Vor der WM in St. Moritz will der Weltcupsieger noch den Riesentorlauf in Garmisch und den City Event am Dienstag in Stockholm bestreiten, wo auch der Norweger antritt. Hätte Hirscher vor der Weltmeisterschaft annähernd 400 Punkte Vorsprung, steht er zwar nicht mathematisch, aber praktisch als Gewinner des Glasbechers fest. Denn nach St. Moritz stehen nur noch zwei Slaloms und zwei Riesentorläufe auf dem Programm, die könnte Kristoffersen sogar alle gewinnen, Hirscher in der Theorie viermal ausfallen. Bei über 400 Punkten Guthaben könnte der Salzburger bereits vor der Abreise in die Schweiz feiern und noch befreiter in die WM gehen. „Ende Jänner sagen wir sicher nicht, es sollte reichen“, wollte er offiziell nicht auf solche Überlegungen eingehen.

Die Konkurrenz

. . . von Hirscher im Gesamtweltcup

Alexis Pinturault: Ist im Riesentorlauf stark und in der Kombination, in dieser Sparte gibte es aber nur mehr zwei Bewerbe.

Kjetil Jansrud: Der Norweger müsste schon jede Abfahrt und jeden Super-G gewinnen, um Hirscher noch zu gefährden.

Henrik Kristoffersen: Der Slalom-Seriensieger bräuchte bessere Resultate im Riesentorlauf. Dass der Norweger plötzlich die langen Ski anschnallen wird und punktet, ist so gut wie ausgeschlossen.