Kapitän Ban hauchte den Wäldern neues Leben ein – Sieg für den EHC

25.01.2017 • 22:04 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Christian Ban ging gegen Cortina dorthin, wo es weh tut. Der Wälder Kapitän wurde für seinen großen Einsatz mit vier Toren belohnt. Foto: Hartinger
Christian Ban ging gegen Cortina dorthin, wo es weh tut. Der Wälder Kapitän wurde für seinen großen Einsatz mit vier Toren belohnt. Foto: Hartinger

6:4-Erfolg der Bregenzerwälder gegen Cortina. EHC gewann in Jesenice 4:2, VEU verlor in Ritten 1:6.

Schwarzach. (VN-siha-ko) Der Kapitän ging mit gutem Beispiel voran: Christian Ban steuerte beim 6:4-Sieg des EC Bregenzerwald gegen Cortina gleich vier Treffer bei. „Wir haben heute ein super Spiel abgeliefert“, freute sich Trainer Alex Stein. „Unser Kapitän hat seine Aufgabe als Leader hervorragend erfüllt. Nun möchten wir das Momentum nützen und weitere Siege, auch auswärts, einfahren.“ Es war schon das erste Drittel, das für den Erfolg der Wälder wegweisend war. Mit einer 2:0-Führung ging es nach Toren von Philip Putnik (3.) und Ban (8.) zum ersten Pausentee – die anderen beiden Abschnitte, die spektakuläres Eishockey boten, verliefen dann mit jeweils 2:2 unentschieden. Cortina wusste immer eine Antwort, auch als die Wälder durch zwei weitere Ban-Treffer auf 4:1 (29./31.) davongezogen waren. Das 5:3 (48.) durch den Kapitän aus einem Penalty hatte ebenfalls nur kurz Bestand, die Cracks aus der Provinz Belluno machten den Gastgebern lange das Leben schwer. Am Ende musste ein Unterzahltor durch Antti Kauppila den 6:4-Sieg endgültig sicherstellen. Neben Ban verdiente sich auch Torhüter Misa Pietilä, der insgesamt 45 Mal geprüft wurde, Lorbeeren.

Zwei Tore von Winzig

Prima startete auch der EHC Alge Elastic Lustenau in die Meisterrunde. Das Team von Gerald Ressmann setzte sich in Jesenice nach einem 0:1-Rückstand mit 4:2 durch. Philipp Winzig mit zwei Toren (30./46.) und einer Vorlage sowie Torhüter Patrick Machreich, der 44 Schüsse unschädlich machte, ragten heraus. Max Wilfan (19.) und Gatis Gricinskis (40.) erzielten die weiteren Treffer.

Die FBI VEU Feldkirch hielt beim Ligaprimus in Ritten lange mit, ehe man sich mit 1:6 noch eine kräftige Abfuhr holte. Bis zur 48. Minute stand nach dem Ausgleich durch Dylan Stanley ein 1:1 (34.), im letzten Drittel brachen aber alle Dämme. Innerhalb von zehn Minuten kassierten die Mannen von Michael Lampert fünf Gegentreffer – für Torhüter Alex Caffi war es am Ende ein bitterer Abend in seiner Heimat. Mit 51 Schüsse auf seinen Kasten hatte er aber auch Schwerstarbeit gegen die starken Buam zu verrichten.