Eine doppelte Moralspritze

Sport / 26.01.2017 • 23:06 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Lukas Mathies will beim PGS in Rogla in die Spur kommen. Gepa
Lukas Mathies will beim PGS in Rogla in die Spur kommen. Gepa

Rogla. (VN-cha) Mit einem großen Sack Selbstvertrauen ist Lukas Mathies zum Pa­rallel-Riesentorlauf der Raceboarder ins slowenische Rog­la gereist. Ausschlaggebend dafür war für den 25-Jährigen u. a. der Doppelsieg bei den österreichischen Titelkämpfen.

Unverhofft kommt oft. Dieser Spruch scheint derzeit für Sie zu gelten. Wie wichtig waren für Sie nach dem sehr durchwachsenen Saisonstart die Titelgewinne bei den österreichischen Meisterschaften?

Mathies: Schon wichtig, vor allem auch, weil das gesamte Team am Start war. Ich habe ja auch die Qualifikationsläufe gewonnen. Zwei Titel, das ist mir letztmals in der Schülerklasse gelungen (schmunzelt). Das zeigt mir jedoch, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Heißt das, es waren zuletzt auch ein paar Zweifel dabei?

Mathies: Eigentlich verlief das Training sehr gut. Doch ein paar Unsicherheiten haben mich schon begleitet. Zum einen war da die Verletzung an der Hand. Das war ein größerer Hemmschuh zu Saisonbeginn, als ich erwartet hatte. Auch mit dem Board gab es einige Dinge zu klären. Zuletzt war ich eine ganze Woche bei Sigi Grabner im Training. Da haben wir das richtige Set-Up gefunden und auch an der richtigen Position am Brett beim Schwung gefeilt.

Mit welchen Erwartungen sind Sie zum Rennen in Rogla (Samstag, 13 Uhr, OFR Sport Plus ab 14.30 Uhr) angereist?

Mathies: Weltcup ist halt Weltcup – das ist immer was anderes. Ich weiß aber, was ich drauf habe. Aus meiner Sicht ist vieles möglich. Natürlich wäre ein Erfolgserlebnis schön, wichtig ist auch, endlich Konstanz zu zeigen.