Für den EHC gab es Lob von Chabbi

29.01.2017 • 21:44 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

4:3-Sieg in der Overtime gegen Pustertal, die VEU und der Bregenzerwald verloren.

Schwarzach. (VN-ko) Lustenau-Kapitän Max Wilfan hatte nicht zu viel versprochen: Beim 4:3-Erfolg nach Penaltyschießen gegen den HC Pustertal lieferte der EHC spektakuläres Eishockey ab. 1:3 lagen die Sticker nach 29 Minuten zurück, Bruneck schien das Spiel im Griff zu haben. Mit viel Kampfgeist und Moral kämpfte sich das EHC-Team aber im letzten Drittel zurück, glich durch Stefan Hrdina und Stefan Wiedmaier innerhalb von gut drei Minuten aus. Das Ende war dann packend: Wilfan versenkte Penalty Nummer elf backhand, den zwölften Versuch von Wacey Rabbit machte EHC-Torhüter Patrick Machreich – wie die fünf vorangegangenen – unschädlich. „Patrick ist in Hochform, aber in dieser Liga brauchst du so einen starken Rückhalt“, lobte Trainer Gerald Ressmann. „Die Mannschaft hat immer an sich geglaubt. Wir haben im letzten Drittel alles richtig gemacht, den Gegner aus der Gefahrenzone weggehalten, waren offensiv präsent. Und wir haben lange Zeit mit vier Linien gespielt, Pustertal nur mit drei.“ Die Partie begeisterte auch Austria-Trainer Lassaad Chabbi: „Das war ein Klassespiel, bei dem alles geboten wurde“, zollte er den EHC-Cracks noch vor dem Besuch in der Kabine Lob.

Auf Augenhöhe, aber . . .

Mit dem 1:4 gegen Jesenice setzte es für Feldkirch die fünfte Niederlage in den letzten sechs Spielen, die zweite in der Meisterrunde. „Das sind alles sehr gute Teams, auf die wir hier treffen“, meinte Trainer Michael Lamepert. „Es war ein Spiel mit sehr viel Tempo. Wir waren auf Augenhöhe, haben aber momentan Probleme mit der Chancenauswertung und im Powerplay.“ Nach der frühen 1:0-Führung der Slowenen durch Jaka Ankerst in Minute vier kam das VEU-Werkl nicht richtig auf Touren. Auch das zwischenzeitliche 1:2 durch Dennis Sticha war nicht der erhoffte Weckruf.

Für den EC Bregenzerwald war es auswärts wie immer. Beim 1:3 in Salzburg setzte es die 16. Saisonniederlage in der Fremde – und sie bedeutet einen schweren Rückschlag für die Play-off-Ambitionen. Nach dem ersten Spielabschnitt und einem 0:2-Rückstand fanden die Wälder nicht mehr in die Partie zurück. „Das war ein Kathastrophendrittel von uns, ich bin sehr unzufrieden“, schimpfte Trainer Alex Stein. „Wir hatten nur vier Schüse aufs gegnerische Tor, das kann ich nicht akzeptieren.“ Der Ehrentreffer in der 60. Minute ging auf das Konto von Kapitän Christian Ban.