Weiter auf Erfolgswelle unterwegs

Sport / 29.01.2017 • 22:55 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die 49er-Gesamt-Weltcupsieger Benjamin Bildstein (l.) und David Hussl wurden Zweite vor Miami. Verband
Die 49er-Gesamt-Weltcupsieger Benjamin Bildstein (l.) und David Hussl wurden Zweite vor Miami. Verband

Benjamin Bildstein und David Hussl Gesamt-Zweite im 49er beim Weltcup vor Miami.

Miami. (VN-jd) Sechs Wochen nach ihrem Weltcup-Gesamtsieg haben Benjamin Bildstein und David Hussl (YC Bregenz) beim Auftakt im Segel-Weltcup vor Miami abermals ein kräftiges Ausrufezeichen gesetzt. Nach zwölf Wettfahren qualifizierten sich der 24-jährige Wolfurter Steuermann und sein gleichaltriger Vorschoter aus
Terfens als Zweite für das
Medal Race und konnten in der Entscheidung ihre Position bestätigen. Die beiden HSLZ-Leistungssportler mussten sich in der Gesamtwertung lediglich den Weltranglisten-Ersten Dylan Fletcher und Stuart Bithill aus England beugen, Rang drei geht an die regierenden Europameister aus Spanien, Diego Botin und Iago Lopez Marra. „Wir haben uns im Vergleich zum Weltcupfinale in Melbourne in vielen Bereichen verbessert, aber auch gesehen, wo wir mehr investieren müssen. Was extrem geholfen hat, war die exzellente Betreuung vor Ort, der Trainerstab hat hervorragend gearbeitet, wir sind happy, dass wir ihnen mit der Spitzenplatzierung etwas zurückgeben konnten. Wir werden nun daheim an der Fitness arbeiten und wollen weiter an Kraft zulegen, im März übersiedeln wir nach Palma, wo wir das Wassertraining wieder aufnehmen“, betonte Bildstein bei der Siegerehrung freudestrahlend.

Den Aufwärtstrend bestätigten aber zwei weitere OeSV-Boote: Nico Delle Karth und Laura Schöfegger belegten bei ihrem Einstand in der Nacra17-Klasse den dritten Gesamtrang, und die Olympia-Dritte Tanja Frank, die ihr Regattadebüt als Steuerfrau in der 49erFX-Klasse gab, erreichte mit Lorena Abicht Platz zehn.

Nicht ganz nach Wunsch lief es für die 470er Matthias Schmid und Lukas Mähr (YC Bregenz), die aufgrund der Verletzung von David Bargehr ein Team bildeten. Speziell bei Leichtwind waren der 36-jährige Schmid und der um zehn Jahre jüngere Mähr aufgrund des Mannschaftsgewichts benachteiligt und wurden Zwölfte.

Nach dem Sieg beim Weltcupfinale als Zweite die Saison zu starten, stimmt uns sehr positiv.

Benjamin Bildstein