Es geht um das WM-Ticket für Kiew

Sport / 03.02.2017 • 22:12 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Ländle-Cracks Manuel Ganahl (l.) und Daniel Woger sind für Teamchef Roger Bader Kandidaten für das WM-Turnier in Kiew. Foto: gepa
Die Ländle-Cracks Manuel Ganahl (l.) und Daniel Woger sind für Teamchef Roger Bader Kandidaten für das WM-Turnier in Kiew. Foto: gepa

Für Österreichs Eishockeyracks geht es in Graz um einen Platz im Teamkader.

Wien. Österreichs Eishockey-Nationalteam bestreitet zu Hause gegen drei A-Nationen das letzte Turnier vor der unmittelbaren Vorbereitung auf die B-WM (22. bis 28 April) in Kiew. In Graz geht es kommende Woche bei der Euro Ice Hockey Challenge gegen die Slowakei (9.2.), Norwegen (10.2.) und Frankreich (11.2.) und für einige Teamspieler um einen Platz im WM-Kader.

„Mir ist wichtig, wie sie im Nationalteam spielen. Der Eindruck beim Nationalteam zählt mehr als bei den Vereinen. Wir werden die Tauglichkeit einiger Kandidaten für die WM testen“, erklärte Teamchef Roger Bader das Turnier quasi zur Qualifikation für Kiew. Der Schweizer hat das ÖEHV-Team bei seinem Debüt als Teamchef im November zu zwei Siegen in Budapest geführt und danach eine Verlängerung bis Saisonende erhalten.

Nun hat er eine routiniertere Mannschaft zur Verfügung, auch wenn mit Stefan Ulmer, Thomas Raffl, Dominique Heinrich und Fabio Hofer vier erfahrene Spieler abgesagt haben. „Eine Mannschaft bauen ist wie ein Bild malen“, spricht Bader die Entwicklung Schritt für Schritt an. „Wir haben den Grundstock aus dem November belassen, aber einige routinierte Spieler dabei. Jetzt haben wir eine gute Mischung“, sagte Bader, der mit Torhüter Lukas Herzog, Verteidiger Christoph Duller und Stürmer Johannes Bischofberger drei Team-Neulinge in Graz dabei hat.

Jeder ist ein Kandidat

Für die WM könnten aber weitere Routiniers dazukommen. „Alter ist kein Limit, jeder Spieler ist ein denkbarer Kandidat“, so der Teamchef. Einer davon ist Torhüter und Deutschland-Legionär Mathias Lange, der zuletzt nicht dabei war. Mit ihm hat Bader ebenso Kontakt aufgenommen wie mit anderen langjährigen Teamspielern und den drei NHL-Spielern Thomas Vanek, Michael Grabner und Michael Raffl. Die sind allerdings nur dann Kandidaten, wenn sie mit ihren Vereinen das Play-off verpassen.

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