Im Cup ein Ausrufezeichen setzen

Sport / 03.02.2017 • 22:16 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Nach dreimonatiger Verletzungspause feiert Hard-Kapitän Dominik Schmid im Cup-Viertelfinale seine Rückkehr aufs Parkett. Foto: GEPA
Nach dreimonatiger Verletzungspause feiert Hard-Kapitän Dominik Schmid im Cup-Viertelfinale seine Rückkehr aufs Parkett. Foto: GEPA

Alpla HC Hard empfängt am Sonntag im Pokal-Viertelfinale West Wien.

Hard. (VN-jd) Mit einem klaren 29:23-Heimsieg über Bregenz eine Woche vor Weihnachten ist der Alpla HC Hard ins Viertelfinale des ÖHB-Cups eingezogen. Geht es nach Trainer Petr Hrachovec, soll der Weg im nationalen Pokal aber noch sehr weit gehen und am 15. April nach 2005, 2008 und 2014 mit dem vierten Cuptriumph in der Vereinsgeschichte den krönenden Abschluss finden.

Erster Kontrahent auf diesem Weg ist Ligakonkurrent West Wien. Dabei kann der Gewinner des Grunddurchgangs der Handball-Liga Austria (HLA) erstmals in dieser Saison komplett antreten. Kapitän Dominik Schmid steht nach seinen, Seitenbandeinriss im Knie Mitte November und der anschließenden Zwangspause ebenso wie Boris Zikovic wieder im Kader der Roten Teufel vom Bodensee. Letzterer zog sich im Frühjahr 2016 einen Kreuzbandriss zu und feiert nach 318 Tagen Pause sein Comeback. „Natürlich freue ich mich über die Aufstockung im Kader. Dominik hat in den letzten Testspielen bereits gezeigt, dass er ein enorm wichtigter Spieler für uns ist. Gleiches gilt für Boris. Allerdings wird er noch eine gewisse Zeit benötigen, bis er sich an den Rhythmus und die Belastungen gewöhnt hat. Er wird dosiert Einsatzzeiten erhalten und man wird sehen, ob er die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt“, betont Hard-Coach Petr Hrachovec.

In Bezug auf das anstehende Cupduell hat der 44-jährige Tscheche eine klare Zielsetzung: „Der Cup ist der schnellste Weg zu einem Titel. Gleichzeitig ist es aber auch jener Bewerb, in dem nur Siege zählen.“

Richtiges Rezept finden

Für den EHF-Master-Coach sind die beiden Legionäre Erwin Feuchtmann und der ungarische Zweimetermann Gabor Hajdu sowie Flügelflitzer Sebastian Frimmel die Schlüsselspieler im Team des isländischen Trainers Hannes Jon Jonsson. Der Chilene Feuchtmann zählte bei der gerade zu Ende gegangenen WM in Frankreich mit 37 Toren zu den Topwerfern.

„Um das Ticket für das Final-Four-Turnier Mitte April zu lösen, müssen wir vor allem auf die offensive Deckung und die schnellen Tempogegenstöße des Gegners das richtige Rezept finden. Gleichzeitig wollen wir mit einer soliden Leistung und einem Sieg ein Ausrufezeichen für den Play-off-Durchgang setzen“, betont der Hard-Trainer.

Wir müssen mit maximaler Bereitschaft agieren und dürfen den Gegner auf keinen Fall unterschätzen.

Petr Hrachovec

Handball

ÖHB-Cup der Männer 2016/17

» Viertelfinale

Alpla HC Hard – SG Handball West Wien Sonntag, 16.30 Uhr

Sporthalle am See, SR Hutecek/Plessl

Die weiteren Begegnungen

WAT Atzgersdorf – HSG Graz Samstag, 19 Uhr

UHC Tulln – HC Fivers WAT Margareten (TV) Sonntag, 17 Uhr

HIB Handball Graz – HC Linz Sonntag, 18 Uhr

» Final Four (Ort noch offen): 14./15. April