Landertinger: „Eine Medaille ist möglich“

Sport / 05.02.2017 • 19:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Landertinger: „Eine  Medaille ist möglich“

Hochfilzener nach Verbesserung im Jänner guter Dinge.

hochfilzen. Dominik Landertinger hat sich nach durchwachsenem Saisonbeginn im Jänner deutlich besser präsentiert. Ein Weltcup-Podestplatz ist dem Lokalmatador vor der WM in seinem Heimatort Hochfilzen aber nicht gelungen. Der Olympiazweite und Vizeweltmeister von 2016 gibt sich dennoch kämpferisch, dass er den Traum von der Medaille trotzdem realisieren kann. „Es ist schon um ein Eck besser geworden, es hat schon wieder ganz gut gepasst. Ich glaube, mit ein bisschen Glück, dass vielleicht nach den zwei Wochen Training noch ein Sprung nach vorne kommt, dann ist die Medaille zumindest bei einem perfekten Rennen möglich. Aber es wird nicht einfach, das muss man auch sagen, die Dichte ist extrem eng“, sagte der 28-jährige Tiroler.

Landertinger ist froh, dass er nach seinem Bandscheibenvorfall überhaupt schon wieder so gut in Schuss ist. „Das war ein harter Kampf, ich muss zufrieden sein, dass es so läuft. Im Herbst war es nicht sicher, ob ich überhaupt starten kann.“ Zu Beginn der Saison hatte sich zum Trainingsrückstand durch die Rückenprobleme auch noch eine Schonhaltung eingeschlichen, die das Arbeiten am Schießstand erschwerte.

Heimvorteil nutzen

Zusätzlichen Druck verspüre er nicht. „Von meiner Seite mache ich mir auf keinen Fall mehr Druck. Ich weiß sowieso, dass am Tag X alles passen muss. Ich werde alles geben, damit ich das schaffe. Und man braucht auch ein bisschen Glück, einen guten Ski, das Wetter muss auch noch stimmen.“ Ein positiver Aspekt für ihn sei, dass er sich dem Trubel entziehen kann, indem er zu Hause schläft. „Das ist der größte Vorteil. Du hast keine anderen Leute um dich, das ist sehr fein.“ Die Wettkämpfe vor Heimpublikum seien eine schöne Sache.

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