Altach hat nur einer auf der Rechnung

Sport / 07.02.2017 • 21:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ausgerechnet Admira-Coach Damir Buric traut dem Wintermeister sehr viel zu.

Altach. Mit dem Spiel zwischen der Admira und Winterkönig Cashpoint SCR Alt­ach wird am Samstag (16 Uhr) in der Südstadt die Frühjahrsrunde in der Bundesliga angepfiffen. Dass ausgerechnet der Trainer der Mödlinger den Vorarlbergern den Titel zutraut, zeigt den Respekt, den Neo-Coach Damir Buric der Elf aus dem Rheindorf entgegenbringt.

Aus der ungewohnten Rolle des Jägers als Favorit ins Frühjahr. Das gilt für Titelverteidiger RB Salzburg, zumindest wenn man den zehn Cheftrainern der höchsten Spielklasse Glauben schenken darf. Gleich sechs Coaches nannten nur die Salzburger als ihren Meistertipp. Salzburgs Trainer Oscar Garcia äußerte sich vorsichtiger. „Ich hoffe natürlich, dass wir den Titel wieder verteidigen können“, sagte der Spanier. Erklärtes Ziel ist eine Wiederholung des Doubles, das die Salzburger zuletzt dreimal in Serie geholt haben. In den vergangenen drei Jahren lagen die Bullen in der Liga allerdings schon in der Winterpause voran. Diesmal beträgt der Rückstand auf das Sensationsteam Altach zwei Punkte.

Die Altacher werden den Salzburgern die Spitze jedoch nicht kampflos überlassen. Das hat Trainer Martin Scherb schon bei seiner Amtsübernahme klargemacht. Dass er die Bullen dennoch zum Favoritenkreis zählt, ist selbstredend. Die letzten Meister, die nicht Salzburg hießen, waren Sturm (2011) und die Austria (2013). Für Rapids Damir Canadi beginnt das Frühjahr mit dem 320. Wiener Derby. Seine Ziele? „Die höchstmögliche Punkteanzahl holen.“