Befreiungsschlag der VEU

Sport / 07.02.2017 • 22:52 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Viel Betrieb vor dem Lustenauer Gehäuse. Foto: sams
Viel Betrieb vor dem Lustenauer Gehäuse. Foto: sams

Ausgerechnet gegen den Erzrivalen aus Lustenau beendete Feldkirch mit einem
5:2 den Negativlauf.

Feldkirch. (VN-ab) Sieben Tore servierten die Protagonisten im Ländle-Derby den rund 3200 Fans in der Vorarlberg Halle. Mit einem 5:2-Sieg verlief das Spiel auch ganz nach dem Geschmack der VEU-Anhänger. Gleich drei Mal trafen die Gastgeber in Überzahl und holten somit nach vier Niederlagen in Folge den ersten Erfolg in der Master-Round. Die Lustenauer hielten das Duell über weite Strecken offen, konnten aber in der Schlussphase nicht mehr zusetzen. Bereits am Samstag kommt es in der Rheinhalle (19.30 Uhr) zum Retourspiel.

VEU kaltschnäuziger

In den bisherigen zwei Saisonduellen fuhr jeweils das Auswärtsteam als Sieger vom Eis. Diese Mini-Serie versuchten die Feldkircher im dritten Aufeinandertreffen zu durchbrechen. Eine mühsame Angelegenheit, vor allem im Startdrittel, denn es waren die Gäste, die deutlich mehr vom Spiel hatten. In der sechsten Minute klatschte die Scheibe vom Gestänge des VEU-Tors zurück aufs Eis. Lustenaus Powerplay-Formation scheiterte nur knapp an der Führung. Entgegen dem Spielverlauf waren es die Gastgeber, die in der neunten Minute jubelnd abdrehten. Dustin Parks überwand den bis dahin sicheren EHC-Goalie Patrick Machreich zur 1:0-Führung. Der Treffer verlieh dem punktelosen Tabellensechsten nun deutlich mehr Selbstvertrauen, und Christoph Draschkowitz nützte in der zwölften Minute die erste Überzahlmöglichkeit der Hausherren zum 2:0. Ziemlich unglücklich für die Sticker, die kurz zuvor durch Martins Cipulis den zweiten Lattentreffer verzeichneten. In der 14. Minute beförderten die Lustenauer die Scheibe dann doch noch in die Maschen. Marco Zorec überwand VEU-Goalie Alex Caffi und verkürzte auf 1:2.

Im Mitteldrittel kam deutlich mehr Härte ins Spiel, was etliche Strafen zur Folge hatte. Eine dreiminütige 5:3-Überlegenheit ließen die Gäste gleich zu Beginn des Drittels aber ungenützt verstreichen. Dies sollte sich rächen, denn in der 37. Minute erhöhte Draschkowitz zum 3:1. Erneut traf die Nummer sieben der Feldkircher in Überzahl. Wohl auch etwas aus Frust beförderte EHC-Stürmer Cipulis Martin Mairitsch mittels Kniecheck kurz vor Drittelende unsanft von den Kufen. Damit war der Arbeitstag für den Lustenau-Spieler vorzeitig zu Ende. Die Hoffnung der Eislöwen, das Spiel doch noch zu drehen, war damit aber noch nicht beendet. In der 42. Minute verkürzte EHC-Topscorer Petr Vala auf 2:3. Doch die VEU-Cracks antworteten prompt. Diethard Winzig (44.) mit dem dritten Feldkircher Überzahl-Treffer im Spiel und Kevin Puschnik (47.) fixierten den 5:2-Erfolg.

Eishockey

Alps Hockey League

Meisterrunde

Gestern spielten

FBI VEU Feldkirch – EHC Alge Elastic Lustenau 5:2 (2:1, 1:0, 2:1)

Vorarlberghalle, 3179, SR Sternat, Bärnthaler, Strasser, Krausz

Torfolge: 9. 1:0 Parks, 12. 2:0 Draschkowitz (5:4-Überzahl), 14. 2:1 Zorec, 37. 3:1 Draschkowitz (5:4), 42. 3:2 Vala, 44. 4:2 D. Winzig (5:4), 47. 5:2 Puschnik

Strafen: 18 bzw. 12 plus 5 bzw. Matchstrafe gegen den Lustenauer Martins Cipulis

Am Samstag spielen

EHC Alge Elastic Lustenau – FBI VEU Feldkirch 19.30 Uhr

Rheinhalle, SR Gamper, Lazzeri, Kalb, Mutz

Tabelle Meisterrunde

 1. Rittner Buam 4 2 1 0 1 14: 9 14

 2. Asiago Hockey 4 3 0 1 0 9: 5 10

 3. HC Pustertal 4 1 1 1 1 15:12 10

 4. HDD Jesenice 4 2 0 1 1 13:11 9

 5. Alge Elastic Lustenau 4 1 1 1 2 12:14 6

 6. FBI VEU Feldkirch 4 1 0 0 4 9:21 3

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