Ein ganz besonderes Wiedersehen

Sport / 09.02.2017 • 23:06 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Hatten sich beim letzten Aufeinandertreffen doch einiges zu sagen: Martin Scherb als St. Pölten-Trainer (l.) und SR Harald Lechner. Foto: gepa
Hatten sich beim letzten Aufeinandertreffen doch einiges zu sagen: Martin Scherb als St. Pölten-Trainer (l.) und SR Harald Lechner. Foto: gepa

Wie bei seinem letzten Auftritt als Trainer: Altachs Martin Scherb trifft auf SR Lechner.

Altach. Selbst der Trainer musste schmunzeln, als er Anfang der Woche die SR-Besetzung für den Frühjahrs­auftakt präsentiert bekam. Der Referee Harald Lechner wird die Partie von Cashpoint SCR Altach in der Südstadt leiten. Somit kommt es zu einem ganz besonderen Wiedersehen. War es doch der 34-jährige Wiener, der die bislang letzte Partie von Scherb als Trainer leitete: Bei der 1:4-Niederlage von St. Pölten gegen Liefering (30. August 2013) hatte der Unparteiische nämlich ebenfalls Harald Lechner geheißen. An den Linien war er von Andreas Heidenreich und Sebastian Gruber assistiert worden. Das Trio wird nun auch das Auftaktmatch des Bundesliga-Frühjahrs gegen die Admira leiten.

Zwei Tage vor dem Anpfiff haben die Vorarlberger Nachrichten alle zehn Bundesligaklubs nach gewissen Kriterien verglichen – und auch eine Platzierungsvorhersage gewagt. Dass Altach kaum jemand auf der Rechnung hat, überrascht erneut. Den Rheindörflern ist einiges zuzutrauen, vor allem, wenn der Start gelingt. So darf nicht vergessen werden, dass in der Südstadt mit Boris Prokopic, Andreas Lienhart, Louis-Clement Ngwat-Mahop, Dimitri Oberlin und Nikola Dovedan wohl fünf Spieler fehlen werden, die im Herbst mit ihren Leistungen zu den absoluten Stammkräften gezählt haben. Umso wichtiger ist, dass das „System Scherb“ greift. Der Coach hofft jedenfalls auf ein andereres Ergebnis als bei seinem Aufeinandertreffen mit Lechner. Zumindest eines ist sicher: Altachs Coach ist in seiner Zeit als Sky Experte ruhiger geworden, nicht mehr so emotional und damit wohl auch für einen Schiedsrichter besser zu versehen.

Viel Dramatik erwartet

Die Zweiteilung der Liga verspricht neben einem dramatischen Titelkampf auch viel Spannung in der Abstiegsfrage. Zumal sich Schlusslicht Mattersburg noch lange nicht aufgegeben hat, was auch an den Neuverpflichtungen abzulesen ist.

Schon lustig, war ich doch drei Jahre ohne Bewerbsspiele.

Scherb zur SR-Einteilung

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