Nationalteam macht Freude und hat Spaß

Sport / 12.02.2017 • 21:27 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Daniel Woger war mit drei Treffern der beste Turnier-Torschütze beim Österreich-Cup in Graz. Foto: gepa
Daniel Woger war mit drei Treffern der beste Turnier-Torschütze beim Österreich-Cup in Graz. Foto: gepa

Österreich gewann das Heimturnier in Graz. Die sieben Ländle-Cracks zeigten auf.

Graz. (VN-ko) Drei Spiele, drei Siege, das Heimturnier in Graz gewonnen. Österreichs Eishockey-Nationalmannschaft spielte gegen die A-Nationen Slowakei (2:1 n. V.), Norwegen (2:1 n. P.) und Frankreich (3:1) groß auf und hat nahtlos an die starke Vorstellung beim Budapester Turnier im Herbst angeschlossen, als es nur gegen Südkorea eine Niederlage gab. Der neue Teamchef Roger Bader feierte damit in sechs Spielen fünf Siege – und unter dem Schweizer spielen auch die – diesmal sieben – Vorarlberger groß auf.

Ganahl als Topscorer

In der Top-Ten-Scorerliste des Turniers fanden sich gleich vier Ländle-Cracks wieder: Manuel Ganahl mit vier Punkten (1 Tor/3 Assists) gemeinsam mit dem Franzosen Loic Lamerier auf Platz eins, auf Rang drei dann Daniel Woger als bester Turnier-Torschütze mit drei Volltreffern, gefolgt von Raphael Herburger (1/1) und Alexander Pallestrang (0/2). Johannes Bischofberger und Patrick Obrist verzeichneten jeweils einen Assist. Und Martin Ulmer zeigte auf, weil er mit sieben die meisten Torschüsse der ÖEHV-Auswahl aufs gegnerische Tor abgab.

„Es macht viel Spaß, in diesem Nationalteam zu spielen“, sagt Woger. „Wir haben sehr gutes Hockey gezeigt. Mit Ausnahme des Start­drittels gegen Norwegen waren wir immer das bessere Team“, so der 28-Jährige, der für die Graz 99ers stürmt, das Handwerk aber in Dornbirn erlernt hat. „Grundlagen unseres Spielsystems sind das Eislaufen und hohes Tempo. Nur so kannst du international mithalten. Das Tempo ist um einiges höher als in der Liga, es wird auch körperbetonter gespielt“, erzählt Woger. Mit Herburger und Ganahl hatte er in Graz die Topreihe des Nationalteams gebildet, fünf der sieben Tore gingen auf das Konto des Trios. Bader hatte die Vorzüge von Woger schon beim Turnier in Budapest im Herbst hervorgehoben: „Daniel hat sein Potenzial noch lange nicht erreicht.“

Im Nationalteam ist das Tempo um einiges höher als in der Liga.

Daniel woger

Eishockey

Österreich Cup in Graz

Österreich – Frankreich 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)

Graz-Liebenau, 1937, SR K. Nikolic, Smetana, Angerer, Kaspar

Torfolge: 32. 1:0 Woger, 35. 2:0 Cijan, 39. 2:1 Lamperier, 60. 3:1 Woger (empty net)

Strafminuten: 12 bzw. 10

Österreich: Kickert; Pallestrang, Schlacher, Mitterdorfer, Wolf, Duller, Bacher, Altmann, Viveiros; Haudum, Hundertpfund, Kristler, Ganahl, Herburger, Woger, Brucker, Obrist, Ulmer, Cijan, Rauchenwald, Huber

Norwegen – Slowakei 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)

Torfolge: 27. 1:0 Salsten, 53. 2:0 Stene, 54. 2:1 Pulis

Strafminuten: 4 bzw. 4

Tabelle Endstand

1. Österreich 3 1 2 0 0 7:3 7

2. Norwegen 3 2 0 1 0 7:4 7

3. Frankreich 3 1 0 0 2 5:8 3

4. Slowakei 3 0 0 1 2 3:7 1