Rund um die WM.

Sport / 14.02.2017 • 20:01 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Start fraglich. Felix Neureuther bangt um seinen Einsatz im Riesenslalom am Freitag. Der 32-Jährige zog sich im Team-Wettbewerb am Dienstag nach Angaben von Mannschaftsarzt Johannes Scherr eine komplexe Muskelverhärtung im Bereich der Lendenwirbelsäule zu, in der Fachsprache ein sogenanntes „Kompressionssyndrom“. Im Falle von Neureuther ist diese Verhärtung eine Schutzreaktion des Körpers auf seine Rotationsbewegung beim Sprung.

 

Ärger. Auch den deutschen Alpindirektor Wolfgang Maier ärgerte das frühe Aus des DSV: „Am liebsten würde ich heimfahren oder etwas kaputt hauen.“

 

Nachwuchsrennen. Erstmals seit ihrer Premiere 2013 wurde das Rennen der „Future Ski Champions“ im Rahmen der Ski-WM ausgetragen. Das Event bietet die einmalige Gelegenheit, die künftigen Stars der internationalen Skiszene kennenzulernen. Sie treten im Riesenslalom, der unter den gleichen Bedingungen wie bei den Profis ausgetragen wird, gegeneinander an. Erika Pykäläinen siegte vor Aline Höpli aus der Schweiz (+1:00) und Clarisse Brèche aus Frankreich (+2:11).

 

Regelheft. Im Rahmen der Ski-WM ist das erste offizielle Regelheft des Skisports feierlich an die FIS übergeben worden. Am 26. Februar 1930 hatte der Internationale Skiverband im Rahmen des XI. Skikongresses in Oslo die Alpine Disziplin mit den Bewerben Abfahrt und Slalom beschlossen. Das daraus folgende erste offizielle Regelheft galt bis vor Kurzem aber als verschollen. Mehr als sechs Jahre hatte unter anderem der Kitzbüheler OK-Chef Michael Huber, der auch Vorsitzender des Subkomitees für Alpine Regeln in der FIS ist, international und mit einigen Partnern danach gesucht. Gefunden wurde es schließlich in einer alten Ausgabe des Jahrbuches des Schweizerischen Akademischen Skiklubs „Der Schneehase“.