Courchevel-Meribel will Ski-WM 2023

Sport / 19.02.2017 • 20:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Französische Skiregion hat offizielle Bewerbung bekanntgegeben.

St. Moritz. Um die Titelkämpfe hatte sich bisher nur Österreichs Skiverband (ÖSV) mit Saalbach-Hinterglemm beworben. Michel Vion, der Präsident des französischen Skiverbandes (FFS), glaubt, dass Courchevel-Meribel gute Chancen hat, die Salzburger Bewerbung auszustechen, „weil Österreich erst vor Kurzem die alpine Ski-WM in Schladming veranstaltet hat und die Nordische Ski-WM 2019 in Seefeld organisiert“. Das vorläufige Budget der Kandidatur des ÖSV-Konkurrenten beläuft sich auf 42 Mill. Euro, wovon 30 Mill. vom Internationalen Skiverband über Marketing- und TV-Rechte abgedeckt werden. „Wir benötigen 12 bis 18 Millionen, um eine Abfahrtspiste in Courchevel zu bauen und die Infrastruktur in Meribel zu modernisieren“, erklärte Vion, der 1982 in Schladming Kombinationsweltmeister wurde. Frankreich war zuletzt 2009 in Val d’Isere Gastgeber einer alpinen Ski-WM. Die Entscheidung über die Vergabe der Titelkämpfe 2023 fällt der Internationale Skiverband auf dem FIS-Kongress im Mai 2018. Die nächsten WM-Schauplätze sind Aare (SWE/2019) und Cortina d’Ampezzo (ITA/2021).