KTM steigt in MotoGP ein

Sport / 21.02.2017 • 21:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wollen nicht nur Testpiloten sein: v. l. Pol Espargaro, Team-Manager Mike Leitner und Bradley Smith. Foto: apa
Wollen nicht nur Testpiloten sein: v. l. Pol Espargaro, Team-Manager Mike Leitner und Bradley Smith. Foto: apa

Die Oberösterreicher wollen in den nächsten drei Jahren die Spitze attackieren.

munderfing. Der österreichische Motorrad-Hersteller KTM hat am Sitz der Motorsport-Abteilung in Munderfing jenes Werksteam präsentiert, das in dieser WM-Saison erstmals an der MotoGP teilnehmen wird. Neben dem MotoGP-Team präsentierte der Hersteller auch das Moto2- und Moto3-Team. Bisher war KTM nur in der Moto3 vertreten. Bis zum Saisonauftakt am 26. März in Katar hat das Team noch viel Arbeit vor sich. „Wir wollen ernsthafte Konkurrenten sein“, meinte KTM-Motorsportchef Pit Beirer. Die beiden WM-Piloten Pol Espargaro und Bradley Smith sind sich ihres Pioniergeistes bewusst. „Jedes Mal wenn wir aufsteigen, rücken wir der Konkurrenz ein Stück näher. Das ist wirklich cool“, meinte Espargaro.

Langfristige Ziele

„In den kommenden drei Jahren wollen wir uns dem Podium annähern und das Podium auch berühren“, sagte Firmenchef Pierer. Auch Motorsport-Chef Beirer will in spätestens drei Jahren um den Sieg mitfahren.

Das lässt sich das Unternehmen auch einiges kosten. Laut Pierer ist das MotoGP-Budget mit Abstand der größte Teil im Motorsportbudget. Der gesamte Motorsportbereich beläuft sich auf 50 Millionen Euro. Für das RC16-Motorrad wurde in Munderfing unweit des Firmensitzes auch eine hochmoderne, 10.000 Quadratmeter große Rennfabrik gebaut. Als Namensgeber ist weiterhin Red Bull an Bord des oberösterreichischen Teams.

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