„Das Potenzial für mehr wäre da gewesen“

Sport / 22.02.2017 • 22:21 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Martin Grabher Meier. Foto: gepa
Martin Grabher Meier. Foto: gepa

Dornbirn. (VN-ko) Das Ruder ganz herumreißen konnte er nicht mehr, aber Martin Grabher Meier war in der Qualifikationsrunde der Erste Bank Eishockeyliga mit sechs Toren und sechs Assists in zehn Spielen eine tragende Figur im Spiel des Dornbirner EC. Der 33-jährige Stürmer aus Lustenau ist überzeugt, dass für seine Bulldogs mehr möglich gewesen wäre.

Wie enttäuschend ist das frühe Saisonende – und was waren die Gründe?

Grabher Meier: Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals so früh ausgeschieden zu sein. Wir haben das Spiel in Graz im ersten Drittel verloren. Die Saison war aber von Beginn weg schwierig, wir hatten viele Verletzte und spielten eine schlechte Vorbereitung. Wir sind dann nie in einen richtigen Rhythmus und in Schwung gekommen.

Dass mehr möglich gewesen wäre, zeigt 2017. Im neuen Jahr wurden von 27 Spielen gleich
17 gewonnen.

Grabher Meier: Ja, komisch. Es ist jetzt umso bitterer, dass die Saison schon fertig ist, weil man sieht, dass Potenzial für mehr dagewesen wäre. Wenn man keine Chance hat, muss man es akzeptieren. Aber so . . .

Sie selbst hatten mit Verletzungen zu kämpfen.

Grabher Meier: Zuerst war es die Hüfte mit dem Beckenknochen, dann eine Rippenprellung. Ich habe ein paar Spiele gebraucht, um wieder zurückzukommen, habe dann reingefunden und war dann gleich nochmals verletzt. Man braucht so sechs bis sieben Spiele, bis man wieder richtig dabei ist. Wenn es dann in der Mannschaft nicht läuft, ist es noch schwieriger, wieder der Tritt zu fassen.

Wie sieht es für die nächste Saison aus?

Grabher Meier: Mein Vertrag läuft aus. Ich nehme an, dass es Vertragsgespräche geben wird – vorausgesetzt, Dornbirn will mich. Ich lasse das in den nächsten Tagen und Wochen auf mich zukommen.

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