ÖSV-Adler haben Lust auf mehr

Sport / 27.02.2017 • 21:06 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Erst ein paar Sprünge, danach ließ Manuel Fettner die zweite WM-Woche recht geruhsam angehen. Foto: gepa
Erst ein paar Sprünge, danach ließ Manuel Fettner die zweite WM-Woche recht geruhsam angehen. Foto: gepa

Trainer Heinz Kuttin kündigt für Dienstag eine Qualifikation auf der Großschanze an.

Lahti. Neben Stefan Kraft und Michael Hayböck, die gestern pausierten, sind noch zwei Plätze für das Springen auf der Großschanze am Donnerstag zu vergeben. Bei ihren ersten Sprüngen auf dem Bakken kamen Manuel Fettner, Andreas Kofler und Markus Schiffner bereits gut zurecht, während Gregor Schlierenzauer nach seiner Verletzungspause noch Aufholbedarf hat. Das Training war wegen des nahenden instabilen Wetters in die frühen Morgenstunden verlegt worden. Fettner, der im dritten Durchgang mit 126 Metern die viertgrößte Weite schaffte, will heute einen Ruhetag einlegen. Schlierenzauer, der bei seinen ersten Großschanzensprüngen seit dem Sturz auf der Riesenschanze von Oberstdorf noch nicht wie gewünscht ins Fliegen kam, gelang im dritten Versuch keine Steigerung (114,5 m), nachdem er zuvor bei 117,5 m gelandet war.

Kofler und Schiffner waren im ersten Bewerb nicht zum Einsatz gekommen, beide wollen sich ins ÖSV-Quartett für die Konkurrenz am Donnerstag springen. Kofler meinte, er habe schon ein gutes Gefühl aufgebaut. „Es wird immer besser, ich bin zuversichtlich“, erklärte der Olympia-Zweite von 2006. Er kam im dritten Versuch auf 124 m (9.).

Heinz Kuttin sieht die Causa Schlierenzauer recht gelassen. „Es ist ein Super-Comeback, dass er überhaupt da ist. Er hat sich auch klar durchgesetzt auf der kleinen Schanze gegenüber den anderen zwei und wollte im Wettkampf auch um eine Medaille mitspringen“, konstatierte der Cheftrainer. Dann sei Schlierenzauer „ein bisserl härter geworden und hat es nicht so gespürt, wie er sich das vorstellt“, meinte der Kärntner.

Und was meint Kuttin zum Erreichen des von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel geforderten Ziel von dreimal Edelmetall schon zur WM-Halbzeit? „Ich hoffe, dass der Präsident nicht nachjustiert.“

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