Salzburg und die Millionen

Sport / 28.02.2017 • 21:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Stephan Reiter, Geschäftsführer Commercial und Sportchef Christoph Freund. Foto: gepa
Stephan Reiter, Geschäftsführer Commercial und Sportchef Christoph Freund. Foto: gepa

In drei Jahren mehr als 100 Mill. Euro eingenommen.

Salzburg. Bei Red Bull fühlt man sich unverstanden. Ob des sportlichen – zuletzt gewann man dreimal in Folge das Double – und finanziellen Erfolges. So haben die Salzburger laut Sportchef Christoph Freund in den letzten drei Jahren mehr als 100 Mill. Euro aus Transfererlösen erzielt. Dennoch ging der Zuschauerschnitt in der Red-Bull-Arena um mehr als 20 Prozent zurück.

Mit dem Norweger Fredrik Gulbrandsen dürfte nach Jonatan Soriano ein weiterer Stürmer den Klub verlassen. „Es könnte sein, dass wir ihn an Red Bull New York verleihen“, bestätigte Freund. Die Saison in der Major League Soccer beginnt in dieser Woche. Gulbrandsen ist einer von gleich sieben Transfers des vergangenen Sommers, die allesamt noch nicht so richtig in Salzburg eingeschlagen haben. Freund sprach diesbezüglich von „berechtigter Kritik“.

Die Lehre daraus sei, künftig noch weniger externe Spieler zu holen und „vielleicht 70 oder 80 Prozent“ aus der eigenen Jugend abzudecken. „Wir werden nur noch situativ Spieler dazuholen“, kündigte der sportliche Leiter an. Das Konzept: hoffnungsvolle Talente zum Zweitteam FC Liefering holen und dort für die erste Mannschaft aufbauen.