Wiedersehen macht (noch) Freude

17.03.2017 • 21:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Champions-League-Kracher heißt FC Bayern München gegen Real Madrid.

Nyon. 2014 waren die beiden Mannschaften letztmals aufeinandergetroffen. Damals hat Real das Duell mit dem FC Bayern in überzeugender Manier für sich entschieden. Auf dem Weg zum Titel, dem ersten von zweien in der Königsklasse in den vergangenen drei Jahren, ließ das „Weiße Ballett“ einem 1:0-Heimsieg im Halbfinal-Rückspiel ein 4:0 in München folgen, Bayerns höchste und bisher letzte Heimniederlage im Europacup. Der damalige Real-Trainer: Carlo Ancelotti.

Der Italiener hofft, mit den Bayern nun den Spieß umzudrehen. „Das Spiel ist speziell für mich. Es ist aufregend, nach Madrid zurückzukommen“, sagte Ancelotti, der über die Qualitäten des Gegners bestens Bescheid weiß: „Real ist heute der Champion der Welt. Sie haben ein fantastisches Team, fantastische Spieler und einen fantastischen Trainer.“

Ancelotti war bis 2015 bei Real am Ruder. Ein Vorteil sei seine Vergangenheit aber nicht. „Ich kenne alle Mannschaften in Europa, es gibt keine Geheimnisse im Fußball“, meinte der 57-Jährige vor dem Wiedersehen mit seinem Ex-Klub. „Wir wollen diese Champions League gewinnen. Ich weiß, dass es ein schwieriges Spiel wird, aber wir haben Vertrauen. Ich denke, wir haben die Möglichkeit zu gewinnen.“

Das glaubt auch David Alaba. „Wir wollen unser Spiel durchziehen“, so der Österreicher, der sich zudem darauf freut, Toni Kroos wiederzusehen.