Erfreuliche Tests für Klien

Sport / 19.03.2017 • 20:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das ist der Jaguar GT3 Monster von Christian Klien. Foto: efr
Das ist der Jaguar GT3 Monster von Christian Klien. Foto: efr

In Le Castellet erzielte er beim Vorsaisontest zur Blancpain-GT-Series die siebtschnellste Zeit.

Le Castellet. (VN-dg) Ganz zufrieden zeigte sich Christian Klien vom Ergebnis des offiziellen zweitägigen Tests zum Blancpain-GT-Series-Endurance-Cup (BEC) auf dem französischen Circuit Paul Ricard. Unter 41(!) Teams mit teilweise bis zu drei Fahrern erzielte der Hohenemser Profi-Rennfahrer mit dem 600 Pferdestarken Jaguar-XK-GT3 seines Emil-Frey-Racing-Teams die siebtschnellste Zeit.

Auf dem Beinahe-Zwei-Minuten-Kurs fehlten dem Ex-F1-Piloten gerade einmal 0,741 Sekunden auf den Schnellsten, Alex Fontana (Sui) auf einem Mercedes-AMG-GT3 des französischen Akka-ASP-Teams. Klien: „Sicherlich haben einige Teams noch nicht alle Karten auf den Tisch gelegt. Auch wir haben bewusst noch nicht alles gezeigt. Dennoch war es schon mal eine erste, grobe Standortbestimmung. Der Test verlief für unser Team sehr erfreulich. Wir kamen viel zum Fahren, haben sehr viel ausprobieren können, haben das Auto stetig verbessern können.“

Klien wird erstmals seit 2014, als er beim Schweizer Morand-Team in der European-Le-Mans-Series in der LMP2-Klasse den dritten Endrang erreichte, wieder eine Rennserie von Saisonbeginn an komplett durchfahren. Im Vorjahr wurde das Team bekanntlich mit dem Aufbau des zweiten Boliden für die Klien-Crew erst im Spätsommer fertig, wodurch Klien „nur“ mehr zu zwei Renneinsätzen kam. Die Blancpain-GT-Series umfasst heuer fünf Rennen, eventuell kommen für Klien in der zweiten Saisonhälfte noch zwei Rennen zum „Sprint-Cup“ – einer Unterwertung der BEC-Rennserie – dazu. Diese Option lässt sich das Team um Teamchef Lorenz Frey, das zwei Autos einsetzen wird, noch offen.