Nagel: „Gegen Wr. Neustadt ist der Neue schon dabei“

Sport / 22.03.2017 • 22:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Hubert Nagel. Foto: Stiplovsek
Hubert Nagel. Foto: Stiplovsek

Austria-Präsident läutet die Endphase in der Trainersuche für den Erstligisten ein.

Lustenau. Seit dem 1. März ist die Lustenauer Austria ohne hauptamtlichen Trainer, wird die Mannschaft interimistisch von Daniel Ernemann betreut. Die Zeit der Ungewissheit soll spätestens mit 31. März enden. Dieses Ziel hat sich jedenfalls Präsident Hubert Nagel gesetzt. „Nächste Woche ist es erledigt“, sagt der 65-Jährige mit Blickrichtung Spiel in Wr. Neustadt. Zumindest, so der Klubchef weiter, werde der neue Coach im Stadion Platz nehmen. Wohl noch auf der Tribüne, denn Ernemann soll beim Tabellennachzügler ein weiteres Mal das Coaching übernehmen.

Nach einer „sehr intensiven“ (Nagel) Vorstandssitzung am Montag sind für den Präsidenten noch vier Kandidaten im Rennen. Zwei davon würden laut Nagel sofort beginnen, bei zwei weiteren wären in den Gesprächen Nachjustierungen notwendig. Bei weiterer Nachfrage reduziert sich im Gespräch mit dem Austria-Chef die Kandidatenliste praktisch auf ein Duo. Dass es sich dabei um den Deutschen Holger Bachthaler (41), der gestern das Podolski-Abschiedsspiel in Dortmund live im Stadion mitverfolgte, sowie um Andreas Heraf (49) handeln könnte, wurde vom Präsidenten weder dementiert noch bestätigt.

Parallelgespräche

Gespräche mit den Spielern hängen teilweise von der Trainerbestellung ab, weil „der Trainer sich selbst ein Bild machen und er auch Platz für eingene Wunschkandidaten haben soll“, so Nagel. Geht es nach dem Präsidenten, sollte die Mannschaft im Gerüst zusammenbleiben. Nagel strebt keinen Umbruch an, will vor allem Kontinuität. Einer, der bereits seinen Vertrag verlängert hat, ist Nicolas Mohr (20), die Nummer zwei im Tor.