In Kapfenberg zeigt man an der AHL Interesse

Sport / 23.03.2017 • 22:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ex-Feldkirch-Torjäger Gerhard Puschnik führte Kapfenberg zum Titel in der steirischen Eliteliga.  Foto: gepa
Ex-Feldkirch-Torjäger Gerhard Puschnik führte Kapfenberg zum Titel in der steirischen Eliteliga. Foto: gepa

Trainer Gerhard Puschnik holte den Titel und hat Ambitionen.

Schwarzach. (VN-ko) Mit einem 6:2-Erfolg gegen den Lokalrivalen EV Zeltweg und einem 3:2 in der Play-off-Serie kürte sich der Kapfenberger SV zum Meister in der steirischen Eliteliga. „Es war ein hartes Duell mit den Zeltwegern“, erzählt Trainer Gerhard Puschnik.

Der Ex-Nationalteamspieler aus Feldkirch sieht bei seinen steirischen Schützlingen viel Potenzial – und auch Interesse, um in der Alps Hockey League mitzuspielen. „Die Signale in der Region sind positiv, aber die Unterstützung von der Gemeinde Kapfenberg allein ist bei einem Budget von rund 400.000 bis 500.000 Euro zu wenig“, erklärt Puschnik. Die Wirtschaft wäre gefragt: „Wir haben rund 1000 Firmen in der Gegend, wenn jede ein Transparent aufhängen würde, wäre eine AHL-Saison finanziell gesichert.“ Sportlich wurden im Nachwuchs neue Akzente gesetzt, fünf Trainer betreuen die Jugendlichen.

Sprungbrett für die EBEL

Eine Kooperation mit dem EBEL-Klub in Graz ist angedacht, in dieser Saison verstärkten u. a. auch vier junge Linzer den KSV-Kader. Das Interesse an der AHL-Teilnahme wurde bei der Liga bereits deponiert. Puschnik: „Aber bisher gab es von den Liga-Verantwortlichen leider keine Rückmeldung.“ Auch ohne AHL wird der Hallen­umbau vorangetrieben, Kapfenberg soll der neue Stützpunkt für das Damen-Nationalteam werden.