Mehr als ein Spiel für die Rapidler

04.04.2017 • 20:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Heute im Cup-Viertelfinale bei St. Pölten geht es auch um die sportliche Zukunft mit oder ohne Damir Canadi.

Wien. Was ist alles geschrieben, was alles gesagt worden – heute in St. Pölten muss der SK Rapid gewinnen, ansonsten ist die europacupfreie Saison 2017/18 Gewissheit. Und dann wird es auch für Trainer Damir Canadi so richtig ungemütlich werden. „Es gibt nur Sieg oder Verlieren“, stellte der Ex-Altach-Coach klar. Sein Sportchef Fredy Bickel indes spielte die Bedeutung des „Spiels der letzten Chance“ herunter. „Wir denken im Moment sicher nicht europäisch“, meinte der Schweizer und ergänzte: „Im Moment ist es schlicht und einfach auch so, dass wir das gar nicht verdient haben.“ Das Wort Europacup sei im Allianz Stadion praktisch tabu. „Mental müssen wir sicher so ins Spiel gehen, dass wir nicht daran denken, dass es unsere letzte Chance für den Europacup ist“, meinte Mittelfeldspieler Stefan Schwab, der vor allem „mehr Mut“ in der Offensive forderte.

Canadi vergleicht

Das Spiel sei gleichermaßen die nächste Chace, um die Negativspirale zu stoppen, erklärte Bickel. Unter Canadi hat Rapid im Jahr 2017 noch kein Pflichtspiel gewonnen. Zuletzt gab es gegen den Cup-Gegner St. Pölten nach Führung ein 1:1-Remis. „Es ist natürlich ein ganz wichtiges Spiel. Es gibt kein Unentschieden“, ist sich Canadi bewusst. Und dann fand er für die nicht immer friktionsfreien Beziehungen zu seinen Spielern, die auch medial thematisiert wurden, einen Vergleich: „Gibt es keinen Konflikt, das ist wie in der Ehe zu Hause, dann wirst du mit deiner Frau vielleicht nicht lange zusammen bleiben oder wirst dich schnell trennen. Genauso ist es da bei uns in einer Fußballmannschaft

Wir denken im Moment sicher nicht europäisch.

Fredy Bickel