Plank, Hämmerle und Altach gekürt

06.04.2017 • 21:28 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Landeshauptmann Markus Wallner und Sportlandesrätin Bernadette Mennel gratulierten den siegreichen Athleten und Athletinnen sowie der Mannschaft des Jahres. Einmal mehr war die Sportnacht 2017 ein großes Fest für die heimischen Sportstars, die den Abend in der Dornbirner Messehalle sichtlich genossen.
Landeshauptmann Markus Wallner und Sportlandesrätin Bernadette Mennel gratulierten den siegreichen Athleten und Athletinnen sowie der Mannschaft des Jahres. Einmal mehr war die Sportnacht 2017 ein großes Fest für die heimischen Sportstars, die den Abend in der Dornbirner Messehalle sichtlich genossen.

Die besten Sportler des Jahres 2016 wurden in Dornbirn ausgezeichnet.

Dornbirn. Bettina Plank kürte sich zum zweiten Mal in Serie zu Vorarlbergs Sportlerin des Jahres. Noch nie zuvor hatte eine Jury in 24 Jahren Sportlerwahl so deutlich für eine Athletin votiert: die Karate-Lady wurde nämlich in der geheimen Wahl von allen Jurymitgliedern – neben dem Sportreferat des Landes Vorarlberg, den Sportredaktionen der Vorarlberger Nachrichten und des ORF Landesstudios auch Ex-Skirennläuferin Anita Wachter – auf Platz eins gesetzt. Bronze bei der Heim-WM, Team-Gold bei der EGKF-Stilrichtungs-EM und Silber im Einzel, sowie jeweils Bronze bei den europäischen und Welt-Universitätsspielen waren nicht zu überbieten. Die Wahl-Linzerin wurde in Oberösterreich ebenfalls zur Sportlerin des Jahres gewählt wurde, erreichte mit 120 Punkten eine 100-prozentige Siegquote. Badminton-Olympiateilnehmerin Elisabeth Baldauf landete mit 88 Punkten auf dem zweiten Platz, gefolgt von Christine Scheyer, die 2016 erstmals in die Top Ten Im Ski-Weltcup gefahren war, mit 74.

Bei den Herren belegte Alessandro Hämmerle, der Gesamtweltcup-Zweite im Boardercross, mit 101 Punkten unangefochten Platz eins. „Ich habe nicht damit gerechnet, sondern eher an Matthias (Anm. d. Red.: Brändle) gedacht.“ Für Sport-LR Bernadette Mennel gehört auch der Montafoner zu den „starken Vorbildern für Vorarlbergs junge Generation“.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen gab es bei der Wahl der Mannschaften. Die Fußballer des SCR Altach, Winterkönige in der Bundesliga, setzten sich mit 49 Punkten vor den Weltcupsieger-Seglern Benjamin Bildstein und David Hussl, die mit 46 Zählern auf Platz zwei gespült wurden, durch. Auf Rang drei folgten die Höchster Serienweltmeister im Radball, Patrick Schnetzer und Markus Bröll, die es zu 42 Punkten schafften.

Schütze Patrick Moor und seine Gattin und Begleitsportlerin Daniela wurden als Behindertensportler des Jahres ausgezeichnet. Der Lauteracher erreichte den Weltmeistertitel mit Weltrekord im Stehendbewerb der Blindensportler. Toplatzierungen sportliche Höchstleistungen bei Sommer- und Winterwettkämpfen brachten der Vandanserin Johanna Pramstaller die Siegertrophäe in der Kategorie Special Olympics ein. „Es war eine anstrengende Zeit, aber ich habe sie gut gemeistert“, sagte sie über die Tage bei den Special-Olympics-Winterspielen in der Steiermark. Der Spezialpreis bekam Konrad Lerch, Mitbegründer des Leichtathletik-Mehrkampfmeetings in Götzis überreicht. Der ehemalige Sportler, Trainer, Funktionär und pensionierte Kaufmann führte die Veranstaltung im Möslestadion zu Weltruhm.

Es war eine anstrengende Zeit, aber ich habe sie gut gemeistert.

Johanna Pramm