Altach will wieder in die Rekordspur kommen

07.04.2017 • 20:12 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Lukse (r.) fordert von allen, auch zu sich selbst strenger zu sein. gepa
Lukse (r.) fordert von allen, auch zu sich selbst strenger zu sein. gepa

In Wolfsberg ist ein Punkt heute das Minimalziel, die Gier nach drei ist aber groß.

Altach. Schnell zur Tagesordnung übergehen – das war das Motto beim Cashpoint SCR Altach nach der ergebnistechnisch schmerzhaften Heimniederlage gegen die Bullen. Am Montag wurde das Match analysiert, um dann schon den Fokus auf Wolfsberg legen zu können. „Ein Gegner in unserer Reichweite“, erklärt Trainer Martin Scherb und nennt drei Punkte als klares Ziel. Zumal man genau wisse, was man von den Kärntnern zu erwarten hat, nämlich ein 4-4-2-System. Er selbst ist in der glücklichen Lage, fast aus dem Vollen schöpfen zu können. Lucas Galvão soll schon nächste Woche wieder ganz fit sein, dann fehlt nur noch Boris Prokopic.

Für seine Schützlinge gelte es nun, im Strafraum mehr Effektivität zu zeigen – beidseitig. So fordert er eine Geilheit im Torschießen und eine konsequentere Abwehrleistung – oder wie es der Niederösterreicher nennt: „Eine bessere Mannorientierung im eigenen Sechzehner.“ Sein Torhüter geht sogar noch einen Schritt weiter. „Wir müssen strenger zu uns selber sein – und genauer agieren“, sagt Andreas Lukse mit Blickrichtung Wolfsberg. Er jedenfalls möchte unbedingt die Saison auf Platz zwei beenden. Zudem warte ja auch noch der Punkterekord aus dem Jahre 2014/15, den es zu brechen gelte. Damals beendete Altach die Saison mit 59 Zählen auf Platz drei. Neun Spieltage vor Ende der laufenden Meisterschaft hält man schon bei 49 Punkten. „Jedes Spiel ist für uns wie ein Finale“, weiß Lukse (29). Es sei nun der richtige Zeitpunkt, um den „Resetknopf zu drücken“, um wieder in die Rekordspur zu finden. Zusammen mit Emanuel Sakic (26) betont er die „Geilheit der Mannschaft auf das letzte Saisonviertel“. Für ihn, so Lukse vor der Abreise nach Kärnten, gehe jetzt die Meisterschaft so richtig los.

Wohl wissend, dass Wolfsberg aus den letzten vier Heimspielen zehn Punkte geholt hat, will man sich in der eigenen taktischen Marschrichtung nicht stören lassen. Zumal Scherb sagt: „Wenn es uns gelingt, alles rauszuhauen, dann muss der Gegner, egal welcher, schon sehr gut sein, will er was mitnehmen.“