Estre war auf Anhieb schnell

07.04.2017 • 20:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ein weiterer Profi-Rennfahrer, der Vorarlberg als seine Wahlheimat auserkoren hat: Porsche-WEC-Werksfahrer Kevin Estre. Foto: noger
Ein weiterer Profi-Rennfahrer, der Vorarlberg als seine Wahlheimat auserkoren hat: Porsche-WEC-Werksfahrer Kevin Estre. Foto: noger

Der Wahl-Höchster fuhr beim WEC-Prolog in Monza vier von fünf Bestzeiten.

Monza. (VN-dg) Porsche-Werksrennfahrer Kevin Estre, ein Wahl-Höchster, überraschte bei der Generalprobe für den Saisonstart der Sportwagen-WM (WEC), dem offiziellen Prolog, im Autodromo Nazionale di Monza. Der 28-jährige, gebürtige Franzose spulte an zwei Testtagen am Wochenende – zusammen mit seinem dänischen Teamkollegen Michael Christensen – insgesamt 1280 Kilometer ab und war dabei in vier der fünf Trainingssitzungen der absolut Schnellste in der Klasse GTE-Pro. Estres Fahrzeug ist ein Porsche 911 RSR, mit dem Porsche in dieser Saison – neben der Königsklasse LMP1 – nun auch in der GT-Kategorie werksseitig zurückkehrt. Estre, der perfekt Deutsch spricht und sich in Höchst schon gut eingelebt hat: „Diese zwei Testtage haben uns als Team sehr viel gebracht. Das Auto hat sich sehr gut angefühlt, und dass wir in vier Sessionen Bestzeit gefahren sind, ist eine tolle Motivation für den Saisonstart in zwei Wochen in Silverstone. Michael und ich haben erstmals unter Wettbewerbsbedingungen zusammengearbeitet. Das hat sehr gut funktioniert, und auch das Verständnis mit den neuen Ingenieuren ist noch besser geworden. Von mir aus kann die Saison beginnen.“