„Ich möchte mich immer steigern“

Sport / 09.04.2017 • 20:01 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Finale verloren, aber Manuel Ganahl ist mit seiner Saison beim KAC rundum zufrieden.

Klagenfurt. (VN-ko) Das Play-off-Finale der Erste Bank Liga ging gegen die Vienna Capitals zwar mit 0:4 verloren. „Aber wird sind beim KAC mit der Saison durch die Bank glücklich“, sagt Manuel Ganahl, neben David Madlener, Johannes Bischofberger und Ramon Schnetzer einer von vier Vorarlbergern bei den Rotjacken. Mit 58 Punkten in 68 Spielen – nur Jamie Lundmark (60) scorte öfters – war der 26-jährige Flügelstürmer aus dem Montafon maßgeblich am Höhenflug der Kärntner beteiligt. Nach 46 Punkten im Vorjahr konnte der Maturant des Sportgymnasiums Dornbirn noch einmal ein paar Zähler draufpacken: „Ich versuche immer, mich zu verbessern, möchte mich steigern und gebe mich nie zufrieden.“

Ein harter Kampf

Charaktereigenschaften, die auch sein Team auszeichnen: „Es war lange Zeit ein harter Kampf für uns, um überhaupt ins Play-off zu kommen“, erinnert sich der Ex-Dornbirner. „Zu Saisonbeginn war sehr vieles neu. Mannschaft, Trainer und System haben sich dann aber sehr gut gefunden. Wir hatten am Ende vier Toplinien, jede konnte scoren.“

Im Halbfinale gegen Salzburg drehte der KAC einen 0:2-Rückstand mit vier Siegen noch um. „Im Finale gegen die Capitals waren wir zwar immer dran, in den entscheidenden Situationen haben aber sie die Nadelstiche gesetzt. Wien hat sich den Titel verdient.“

Ganahl hat seinen Vertrag beim KAC bereits verlängert, muss sich aber auf einen neuen Trainer einstellen: Mike Pellegrims verlässt den EBEL-Verein in Richtung DEL. „So ist das Geschäft, für mich ist das kein Problem.“ Zumal er ab Mittwoch wieder einen Coach hat: Er muss beim Nationalteam in der WM-Vorbereitung nach der Pfeife von Roger Bader tanzen.

Erst im Finale gegen die Vienna Capitals war für Manuel Ganahl und den KAC der Höhenflug zu Ende. Foto: gepa
Erst im Finale gegen die Vienna Capitals war für Manuel Ganahl und den KAC der Höhenflug zu Ende. Foto: gepa