470er-Asse greifen an

10.04.2017 • 20:02 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Lukas Mähr (links) und David Bargehr absolvierten vor Split nach langer Pause wieder Trainingseinheiten im Boot. Foto: OESV
Lukas Mähr (links) und David Bargehr absolvierten vor Split nach langer Pause wieder Trainingseinheiten im Boot. Foto: OESV

140 Tage nach seinem Bizepssehnenriss greift David Bargehr wieder
in die Schoten.

Schwarzach. Hart hatte er dafür gearbeitet, lange hatte er den Tag herbeigesehnt – 140 Tage nach dem Bizepssehnenriss ist David Bargehr wieder bereit. Der Bregenzer 470er-Steuermann absolviert mit seinem Vorschoter Lukas Mähr aktuell ein Manövertraining vor Split.

Fünf Monate dauerte die Zwangspause für die beiden Vorarlberger. Bargehr (27), der im vergangenen November von Prof. Dr. Andreas Janousek in der Privatklinik Döbling operiert wurde, ist damit um einige Wochen früher an Bord, als nach der Erstdiagnose angenommen. Zurückzuführen ist dies vor allem auch auf die hervorragenden therapeutischen Maßnahmen, die im Olympiazentrum Vorarlberg koordiniert und umgesetzt wurden.

Das Duo beendet heute nun die erste Trainingseinheit. Danach stehen drei Tage Heimaturlaub an, bevor die EM-Fünften von 2016 nach dem Osterwochenende zu einem weiteren Lehrgang erneut nach Split reisen. Danach folgt der Materialtransport an die Côte d’Azur, wo das Regatta-Comeback der beiden geplant ist. Das 470er-Duo wird im Rahmen des Weltcups vor Hyères ab 25. April am Start sein. „Es ist eine Wohltat und enorme Befriedigung, wieder im Boot zu sitzen. Ich bin schmerzfrei und brutal happy, dass ich meiner Arbeit wieder nachgehen kann“, berichtet David Bargehr, der sich unter Anleitung von OeSV-Trainer Mate Arapov sukzessive verbessert hat.

Auch Lukas Mähr hat für sich die Segelpause genutzt. So hat er sich an der Seite von Matthias Schmid segeltechnisch fit gehalten sowie viel in Sachen Material getüftelt. Zuletzt absolvierten die beiden einen intensiven Kraft- und Konditionsblock. „Jetzt genießen wir jede Minute auf dem Wasser“, so Mähr.

Ich bin brutal happy, wieder der Arbeit nachgehen zu können.

David Bargehr